Gefährliche Eisbären

von Redaktion

Starbulls Rosenheim empfangen am Freitag Regensburg – Am Sonntag in Peiting

Rosenheim – Zwei Spitzenspiele am letzten Wochenende, zwei starke Gegner am Freitag und Sonntag – die Eishockeyspieler der Starbulls Rosenheim können sich nicht zurücklehnen. Vor allem bei der Ausgeglichenheit der Liga nicht, denn da ist der Tabellenvorletzte fast so gefährlich wie der Zweitplatzierte. Das trifft definitiv auf die Eisbären Regensburg zu, die zumindest tabellenmäßig die Enttäuschung der Saison sind. Nur 18 Punkte haben die Regensburger – am Freitag, 19.30 Uhr, im Rosenheimer Rofa-Stadion zu Gast auf ihrem Konto. Für die hohen Ansprüche der Oberpfälzer viel zu wenig.

Regensburg mit den
zweitmeisten Toren

Welches Potenzial die Eisbären eigentlich haben, zeigt ein Blick auf verschiedene Statistiken: Regenburg hat nach Spitzenreiter Deggendorf die zweitmeisten Tore (67 Tore) erzielt, Regensburg hat mit Richard Divis, Nikola Gajovsky und Peter Flache drei Stürmer unter den Top 5 der Oberliga-Topscorer, Regensburg liegt in der Überzahlstatistik mit einer Erfolgsquote von 25,4 Prozent auf Platz fünf (Rosenheim 27,7 Prozent) und Regensburg liegt bei den abgegebenen Torschüssen, die letztendlich auch zu Toren führten, auf Platz drei. Die Eisbären brauchen also nicht viele Versuche um zu treffen.

Starbulls wieder mit Daniel Bucheli

Erster dieser Kategorie ist übrigens Peiting, Rosenheim liegt nur auf Rang zehn. In diese Statistik hat Starbulls-Coach John Sicinski allerdings nicht viel Vertrauen, denn „einige Teams haben da eine ganz besondere Zählweise, die nicht der Realität entspricht“.

Sicinski stimmt aber zu 100 Prozent zu, dass Regensburg ein brandgefährlicher Gegner sein kann, der in dieser Liga jedes Team besiegen kann. „Schon das Spiel in Regensburg war eine enge Kiste, und wenn wir die gleichen Fehler wie gegen Deggendorf machen, werden uns Regensburg und auch Peiting dafür bestrafen“, weiß Sicinski.

Michael Fröhlich ist wieder im Training

Der Kanadier hinter der Rosenheimer Bande ist sich allerdings sehr sicher, „dass meine Mannschaft weiß wie stark Regensburg sein kann. Wir werden sie nicht unterschätzen“. Zurückgreifen kann Sicinski wieder auf Stürmer Daniel Bucheli und auch Michael Fröhlich war wieder voll in den Trainingsbetrieb integriert. „Erstaunlich fit nach so einer langen Pause“, erklärte Sicinski, der aber dazu tendiert, Fröhlich noch nicht einzusetzen. „Ich werde nach dem Abendtraining mit ihm sprechen und dann treffen wir eine Entscheidung“, sagte Sicinski am Donnerstag. Fröhlich hat sich übrigens beim Spiel in Regensburg am 6. Oktober eine schwere Gesichtsverletzung zugezogen und musste operiert werden.

Der Rosenheimer Coach wird im Gegensatz zur Partie gegen Deggendorf auf alle Fälle mit vier Reihen spielen. „Es tut mir leid, dass Sebastian Stanik und Simon Heidenreich letzten Sonntag keine Eiszeit bekommen haben. Das lag daran, dass Deggendorf leider nur mit drei Reihen gespielt hat und wir eine feste Reihe für den Deggendorfer Torsturm eingeplant hatten. Da wäre mit vier Reihen alles durcheinandergeraten.“

Im Tor steht gegen Regensburg Luca Endres, weil er beim Sieg im ersten Spiel gegen die Oberpfälzer eine Topleistung geboten hatte. Am Sonntag in Peiting (Spielbeginn 17 Uhr) könnte dann wieder Lukas Steinhauer im Kasten stehen. bz

„Tag des Nachwuchses“ bei den Starbulls

Die Starbulls Rosenheim feiern am Samstag ab 16 Uhr den Tag des Nachwuchses im Rosenheimer Rofa-Stadion. Im Mittelpunkt des umfangreichen Rahmenprogramms stehen die Partien der U17-Jugend gegen die Schwenninger Wild Wings (16.30 Uhr) und der U20-Junioren gegen den EC Bad Tölz (19.30 Uhr).

Neben den beiden Spielen gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm. In der Zeit zwischen den beiden Spielen stehen die Spieler der ersten Mannschaft um 18.30 Uhr, im Fantreff „Mangfall Stub`n“ für eine Autogrammstunde und ein „Meet and Greet“ zur Verfügung.

Sämtliche Einnahmen kommen ausschließlich dem Nachwuchsbereich der Starbulls Rosenheim zu Gute.

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