Ersthelfer haben alles richtig gemacht

von Redaktion

Starbulls-Stürmer Josh Mitchell durfte Krankenhaus wieder verlassen – Ihm geht es gut

Rosenheim – Starbulls-Eishockeystürmer Josh Mitchell durfte bereits am Mittwochabend das Rosenheimer Krankenhaus verlassen und ihm geht es den Umständen entsprechend gut. Das ist die sehr erfreuliche Nachrichte, die Ingo Dieckmann, Organisatorischer Leiter Sport der Starbulls Rosenheim, am Donnerstagvormittag auf Nachfrage der OVB-Sportredaktion übermittelte.

Josh Mitchell ist am Montag während des Trainings zusammengebrochen und kämpfte wohl minutenlang um sein Leben (wir berichteten). „Es waren schreckliche Momente für ihn und unser Team“, erklärte Starbulls-Coach John Sicinski, der noch einen Tag später nach dem Spiel in Sonthofen sehr mitgenommen war. Und das sicher nicht wegen der 5:9-Niederlage seiner Mannschaft.

Dorsch und Bergmann
waren sofort zur Stelle

Die Szenen, die sich während des Trainings abspielten, waren dramatisch. Nachdem Mitchell Übungen nicht richtig ausführen konnte und er mit wackligen Beinen auf dem Eis stand, schickte Sicinski den kanadischen Stürmer mit Begleitung in die Kabine. Zwischen Eisfläche und Kabinengang ist Mitchell dann zusammengebrochen. Sofortige Ersthilfe bis zum schnellen Eintreffen des Notarztes leisteten Mannschaftsleiter Thomas Dorsch und Verteidiger Matthias Bergmann, die in den dramatischen Minuten alles richtig gemacht hatten.

Als der Notarzt eintraf, war Mitchell wieder stabil. Warum es zu dem Zusammenbruch gekommen ist, steht noch nicht fest. Er hatte normal gefrühstückt, hat sich gut gefühlt, bevor er im Training kollabierte. „Eine Ärztin meinte, dass so etwas beim Zusammenspiel verschiedener Faktoren jedem Menschen passieren kann“, erklärte Ingo Dieckmann, der ständig in Kontakt mit Josh Mitchell ist. „Er hat sehr gut geschlafen, ihm geht es gut. Er fühle sich nach seinen Worten sogar so gut, dass er am Sonntag am liebsten spielen würde“, erklärte Dieckmann gegenüber den OVB-Heimatzeitungen. Doch bevor die Untersuchungen nicht abgeschlossen sind und die Ursachen für den Zusammenbruch feststehen, werden die Rosenheimer auf einen Einsatz von Mitchell verzichten. Nächste Woche Montag wird Mitchell in der Fachklinik für Neurologie in Bad Aibling genauestens untersucht.

Genesungswünsche
freuten Mitchell

„Jetzt ist wichtig, dass er wieder hundertprozentig gesund wird und alles abgeklärt ist“, sagt Dieckmann, der sich im Namen von Mitchell auch für die große Anteilnahme und die vielen Genesungswünsche der Fans bedankte: „Das war phänomenal und hat den Josh richtig gefreut. Natürlich waren auch seine Mitspieler in Gedanken stets bei ihm“. Am Beispiel Josh Mitchell wird wieder einmal deutlich wie nebensächlich Sport und verlorene oder gewonnene Spiele sind.

Am Sonntag kommt
der Spitzenreiter

Ach ja: Am Freitag haben die Starbulls kein Spiel und am Sonntag kommt Spitzenreiter Memmingen um 17 Uhr ist Rofa-Stadion. Am liebsten würde Josh Mitchell mitspielen, auf alle Fälle wünscht er sich von seinem Team einen Heimsieg.

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