Vor zehn Tagen erschütterte ein tragischer Zwischenfall auf und neben dem Eis kurzfristig die Rosenheimer Eishockey-Szene, gestern war die Starbulls-Welt fast wieder in Ordnung. Genau um 12 Uhr betrat der 28-jährige Josh Mitchell erstmals nach seinem Zusammenbruch am Montag, 2. Dezember, wieder das Eis im Rosenheimer Rofa-Stadion. Nach eingehenden Untersuchungen, zuletzt in der Fach-Klinik für Neurologie in Bad Aibling, bekam Mitchell von den Ärzten wieder grünes Licht. Wann er wieder voll in der Spielbetrieb einsteigen wird, hängt von den Entwicklungen den nächsten Tage ab. „Er muss jetzt auf seinen Körper hören, aber wir gehen davon aus, dass alles in Ordnung ist“, erklärte Ingo Dieckmann, Organisatorischer Leiter Sport, der in den letzten Tagen ständig mit Mitchell unterwegs war. Erfreulich ist auf alle Fälle, dass der Stürmer wieder am Trainingsbetrieb teilnehmen darf. Beim freiwilligen Training am Mittwoch drehte Mitchell erste Runden, zeigte ein paar Kabinettstückchen an der Scheibe und beteiligte sich hin und wieder am Torschusstraining für die Torhüter. Ihm war ganz deutlich anzumerken, wie froh er ist wieder auf dem Eis zu stehen. Am Abend trainiert Josh Mitchell ebenfalls. Ebenfalls auf dem Eis war der verletzte Kevin Slezak (rechts). Nach seiner Handverletzung darf er zwar noch nicht schießen, aber er absolvierte intensive Laufeinheiten. „Mir geht es ganz gut, der Heilungsverlauf passt und ich hoffe, dass ich am 26. Dezember gegen Deggendorf wieder spielen kann“, erklärte der 18-jährige Stürmer, der mit acht Toren und acht Assists in 15 Spielen auf Platz fünf der internen Scorer-Wertung liegt. Fotos Ziegler/bz