Training der Fußballer in Corona-Zeiten

von Redaktion

TSV 1860 geht einen innovativen Weg

Rosenheim – Der Fußball ruht in ganz Bayern. Und das noch bis mindestens Ende August. Wie halten sich die Spieler in dieser Phase fit? Wie schafft man es, auch das Gemeinschaftsgefühl in der Mannschaft aufrechtzuhalten?

Hans Friedl und sein Team von Corox, verantwortlich für das Athletiktraining und die physiotherapeutische Versorgung beim Fußball-Regionalligisten 1860 Rosenheim und Trikot-Sponsor der Sechziger, gehen das Ganze gemeinsam mit den Rosenheimern innovativ an.

Individuelle Trainingspläne sind für alle Spieler seit Beginn der Krise erarbeitet worden. Basis zum jeweiligen Trainingsplan sind die Defizite der Spieler, die sich nach einem Screening jedes einzelnen Akteurs durch den Mannschaftsphysio Markus Grundner zeigten. Ergänzt werden die Trainingspläne durch Laufeinheiten.

Und ab sofort durch ein Cybertraining. Dreimal pro Woche schalten sich alle Spieler per Videoanruf zusammen, im Therapiezentrum von Hans Friedl in Edling überprüfen die Coaches die Einheiten. Alle Teilnehmer sind auf dem jeweiligen Bildschirm zu sehen und trainieren tatsächlich zusammen.

Spieler können sich um Defizite kümmern

Hintergedanke ist nicht nur durch die Cybertrainingseinheiten die Fitness zu behalten, sondern in der Zeit auch Trainingsformen zu erarbeiten, mit denen sich jeder Spieler um seine Defizite kümmern kann.

Die Spieler finden diesen Weg sehr gut, Sechziger-Kapitän Chris Wallner: „Es ist toll, zumindest auf diesem Weg in Kontakt zu bleiben und miteinander trainieren zu können. Es ist lustig zu sehen wie sich vor laufender Kamera die Spieler bei der ein oder anderen Übung schwertun.“

Das Arbeiten an der Fitness verbunden mit dem Gemeinschaftsgefühl einer Mannschaftssportart und dazu noch die nötige Portion Spaß, das gelingt den Sechzigern gerade beim Cybertraining mit Corox. re

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