Am eigenen Buch weitergeschrieben

von Redaktion

Dressurreiterin Jessica von Bredow-Werndl aus Aubenhausen

1. Ihr größter sportlicher/häuslicher Erfolg in der Corona-Krise?

Mir mehr (Aus-)Zeit für mich zu nehmen.

2. Wie haben Sie versucht, körperlich fit zu bleiben?

Ich bin täglich geritten (das war zum Glück erlaubt – unter gewissen Einschränkungen) und habe zusätzlich Kräftigungsübungen und Yoga gemacht. Außerdem hielt mein Sohn mich ganz schön auf Trab…

3. Was hat Sie während der Ausgangsbeschränkung beeindruckt? Und was gestört?

Ich empfinde Respekt und große Dankbarkeit für all die Menschen, die sich rund um die Uhr für die Gesundheit der Bevölkerung eingesetzt haben. Es braucht nicht viel, um glücklich zu sein. Und dass es toll ist, wie viele Menschen auch trotz räumlicher Distanz so zusammenhalten.

Eine große Herausforderung war, dass mein Sohn keinen Kontakt zu anderen Kindern haben durfte. Das fehlte ihm.

4. Mit welchem Musiktitel haben Sie den Corona-Frust bekämpft?

Kein spezieller Musiktitel, aber einfach mit Gute-Laune-Musik.

5. Welchen Film haben Sie sich zum wievielten Mal angeschaut?

Zum ersten Mal „Das perfekte Geheimnis“.

6. Lesen wurde wieder „in“ – was haben Sie gelesen?

Ich habe ein paar schöne inspirierende Bücher gelesen – beispielsweise von Dan Millman und Laura Malina Seiler – und an meinem eigenen Buch weiter geschrieben.

7. Ganz ehrlich: Haben Sie gehamstert? Und wenn ja was?

(lacht) Nicht wirklich… Aber vielleicht ein bisschen Hafermilch.

8. Was haben Sie gar nicht vermisst? Und was total?

Shoppen gehen war noch nie mein Hobby, also daher habe ich es nicht vermisst. Aber das Turnierreiten fehlt mir.

9. Viele haben zu Kochen oder zu Backen begonnen. Sie auch? Wenn ja was?

Nicht begonnen, aber tatsächlich habe ich an meinem veganen Bananenbrot-Rezept gefeilt.

10. Drei Dinge, die Sie nach der Krise auf Ihrer To-do-Liste haben?

Freunde treffen, hoffentlich bald wieder Turniere reiten und zum Friseur gehen.

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