Die Doku von Michael Jordan angeschaut

von Redaktion

Svenja Brunckhorst, Basketball-Nationalspielerin aus Wasserburg

1. Ihr größter sportlicher/häuslicher Erfolg in der Corona-Krise?

Ich habe meine erste Rennrad-Tour absolviert.

2. Wie haben Sie versucht, körperlich fit zu bleiben?

Ich war viel Joggen, Fahrradfahren und habe Home Workouts gemacht. Ich habe einige Utensilien zu Hause und konnte so auch einiges im Kraft-Bereich weiter machen wie gewohnt.

3. Was hat Sie während der Ausgangsbeschränkung beeindruckt? Und was gestört?

Die Solidarität der Menschen hat mich beeindruckt. Den Zusammenhalt in Deutschland habe ich lange nicht so gesehen wie in der Anfangszeit der Corona Pandemie. Gestört hat mich: das Kontaktverbot. Zwar kann man durch die virtuelle Welt viele Menschen erreichen, aber es ist doch was anderes mit der Familie oder Freunden sich unbeschwert zu treffen.

4. Mit welchem Musiktitel haben Sie den Corona-Frust bekämpft?

Toosie Slide von Drake.

5. Welchen Film haben Sie sich zum wievielten Mal angeschaut?

Ich habe viele Serien geguckt. Haus des Geldes, Suits oder jetzt natürlich für alle Basketballer „The Last Dance“ die Doku von Michael Jordan.

6. Lesen wurde wieder „in“ – was haben Sie gelesen?

Ja, ich habe noch nie so viel gelesen wie derzeit. „Die geliehene Schuld“ und „Martha tanzt“ waren meine Lieblingsbücher.

7. Ganz ehrlich: Haben Sie gehamstert? Und wenn ja, was?

Ne, wirklich nicht. Ich habe mir anfangs eine Liste geschrieben, was ich alles kochen will und nur die Sachen eingekauft.

8. Was haben Sie gar nicht vermisst? Und was total?

Nicht vermisst: Einkaufen/Shoppen gehen. Hingegen mit Freunden/Familie Essen gehen, auf einen Kaffee und Freunde zu Hause treffen, habe ich total vermisst.

9. Viele haben zu kochen oder zu backen begonnen. Sie auch? Wenn ja, was?

(lacht) Auch das trifft auf mich zu. Ich habe versucht mich in beiden Bereichen neu auszuprobieren. Ich habe zum Beispiel Sushi gemacht, unterschiedliche Wok-Gerichte, Bananenbrot gebacken et cetera. Meine Freunde haben viele Koch- oder Back-Bilder von mir bekommen.

10. Drei Dinge, die Sie nach der Krise auf Ihrer To-do-Liste haben?

Eigentlich nur eins, und zwar Reisen. Ich hatte eine größere Reise im Sommer geplant, die ich jetzt absagen musste. Aber auch das Reisen innerhalb Deutschlands um meine Familie im Norden mal wieder zu sehen. Daraus schließt sich ja das Treffen von anderen Leuten und einem normalen Sozialleben an. Und vieles von meiner To-do-Liste konnte ich den Wochen abarbeiten.

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