1. Ihr größter sportlicher/häuslicher Erfolg in der Corona-Krise?
Meine größten Erfolge waren wahrscheinlich die unzähligen Brettspielsiege. Außerdem konnte ich meinem Hund ein paar neue Tricks beibringen.
2. Wie haben Sie versucht, körperlich fit zu bleiben?
Im April ist für uns Biathleten sowieso immer Trainingspause, daher war es nicht allzu schlimm, dass ich nicht normal trainieren konnte. Jedoch ist mein Hund immer sehr aktiv, daher war ich sehr viel mit ihm unterwegs.
3. Was hat Sie während der Ausgangsbeschränkung beeindruckt? Und was gestört?
Am meisten beeindruckt hat mich der Zusammenhalt in der Nachbarschaft, bei uns im Dorf war jeder für den anderen da und man hat speziell den Risikogruppen sehr unter die Arme gegriffen. Gestört hat mich die Schließung der Grenzen, was jedoch bestimmt sinnvoll war, aber für mich war es sehr ungewohnt nicht einfach an den Hechtsee zu laufen oder meinen Onkel zu besuchen.
4. Mit welchem Musiktitel haben Sie den Corona-Frust bekämpft?
Ich war nicht wirklich frustriert, aber im Moment höre ich sehr gerne Mumford and Sons – Little Lion Man.
5. Welchen Film haben Sie sich zum wievielten Mal angeschaut?
Sweet Home Alabama – gefühlt zum 1000. Mal.
6. Lesen wurde wieder „in“ – was haben Sie gelesen?
Gomorrha von Roberto Saviano.
7. Ganz ehrlich: Haben Sie gehamstert? Und wenn ja, was?
Nein, meine Oma hat immer eine gefüllte Speisekammer.
8. Was haben Sie gar nicht vermisst? Und was total?
Am wenigsten vermisst habe ich den Alltagsstress und am meisten das Beisammensein mit Freunden und der Familie.
9. Viele haben zu kochen oder zu backen begonnen. Sie auch? Wenn ja, was?
Ich habe ein paar vegane Rezepte ausprobiert und regelmäßig Brot gebacken.
10. Drei Dinge, die Sie nach der Krise auf Ihrer To-do-Liste haben?
Eine Gartenparty schmeißen, an den Gardasee fahren und wieder mal Fußball spielen.