Insgesamt sechs Stockerlplätze für fünf Fahrer

von Redaktion

Team Corratec & friends beim Radmarathon in der Schweiz erfolgreich – Glorieux und Debertin Zweiter und Dritter gesamt

Verbier – Nach den ersten Siegen bei Zeitfahren und Bergrennen ist das Raublinger Radsport-Team Corratec & friends beim ersten großen Radmarathon, der in der Corona-Zeit überhaupt ausgetragen werden konnte, gestartet. Fünf Fahrer des Teams waren beim Grandfondo und Ultragrandfondo für die begehrten genehmigten 999 Startplätze im Rahmen der Marmotte Grandfondo Serie in der Schweiz zugelassen.

145 Kilometer mit 4750 Höhenmetern bei sechs schweren Alpenanstiegen waren beim Grandfondo und 240 Kilometer mit 8200 Höhenmetern bei zehn schweren Alpenanstiegen waren beim Ultrafondo zu absolvieren. Die Ergebnisse des Teams Corratec & friends waren mit den Plätzen zwei, drei, vier und sechs in der Gesamtwertung sowie zwei ersten Plätzen, die Ränge zwei und drei in den Rennkategorien mehr als stark.

Beim Granfondo starteten Frederic Glorieux (Belgien), Daniel Debertin, Matthijs Koedijk (Niederlande) und Ben Witt. Letzterer machte die Pace für das Team in der Anfangsphase. Über den ersten großen Anstieg am Col du Lein schaffte es noch eine große Gruppe. Nach etwa 70 Kilometern bekam Witt Muskelkrämpfe, musste so Tempo rausnehmen und kam am Ende auf Platz 46 ins Ziel. Debertin, Glorieux und Koedijk fuhren weiter in der Spitzengruppe, die zunehmend kleiner wurde. Bei Kilometer 110 bekam auch Koedijk kleinere Probleme, er konnte dann aber fast wieder bis an die Spitze aufschließen, wurde Sechster gesamt und Zweiter in seiner Kategorie. An der Spitze fiel die Entscheidung zwischen Glorieux und Debertin von Team Corratec & friends, Tommaso Elettrico (Italien) sowie Ex-Profi Steve Bovay aus der Schweiz auf der langen Abfahrt nach Verbier. Den Sieg holte sich Elletrico vor Glorieux und Debertin – beiden Fahrern des Raublinger Teams gelang zudem der Sieg in ihrer Kategorie.

Jocely „Joe“ Verdenal aus dem Elsass war beim Ultrafondo am Start. Der Franzose war lang in der Spitze des Rennens voll entschlossen unterwegs. So ab Kilometer 200 fuhr jeder Sportler in der Spitze sein eigenes Rennen, um mit bestmöglichem Tempo bis ins Ziel zu kommen. Verdenal wurde von seinen vier Teamkollegen gebührend empfangen: Er wurde Vierter in der Gesamtwertung und Dritter in seiner Kategorie.re

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