Inzell – In Zukunft sollen alle großen Veranstaltungen in der Max-Aicher-Arena ausgetragen werden. Das betrifft auch internationale Wettbewerbe wie Weltcups und Weltmeisterschaften. Aktuell will sich Inzell für die Junioren-Weltmeisterschaft 2023 und die für Senioren 2024 bewerben.
Stellenwert wie
Heerenveen
„Ich freue mich darüber, dass er uns das zutraut“, so Stadionchef Hubert Kreutz. Auch als Trainingszentrum soll Inzell eine Rolle spielen. Große will laut Medienberichten, dass Inzell im Eisschnelllaufen einen ähnlichen Stellenwert wie das niederländische Heerenveen bekommt. „Es gibt keine vergleichbare Arena in Europa, und Inzell hat die beste Halle und das schnellste Eis Europas“, so Große im BR-Interview. „Ich kann das nur befürworten und das alles ist perfekt für Inzell“, so Kreutz. Auch das Umfeld der Arena spricht für sich und zieht die Sportler gerne nach Inzell. So sind in der Saisonvorbereitung eine Reihe von Möglichkeiten zum Radtraining und anderen Aktivitäten gegeben.
„Keiner hat sich
angesteckt“
„Wir haben es jetzt wieder beim Sommereis bemerkt, wie gerne auch die internationalen Spitzenläufer zu uns nach Inzell kommen“, so der Stadionleiter. „Das Feedback der Sportler war gut und wir haben alles unter einen Hut gebracht“, so Kreutz weiter. Immerhin musste im Vorfeld des Sommereises ein Hygienekonzept aufgrund der Corona-Pandemie erarbeitet werden. Die sei von den Sportlern aus den zehn anwesenden Nationen gut angenommen worden, freut er sich. Immerhin waren in den vier Wochen täglich bis zu 500 Sportler auf dem Eis unterwegs.
„Zum Glück hat sich laut den Rückmeldungen auch niemand am Coronavirus angesteckt“, ist Kreutz abschließend froh. Derzeit planen er und seine Mitarbeiter an einem neuen Hygienekonzept für das Wintereis. Dieses soll am 19. September beginnen und bis 28. Februar 2021 dauern. Dann wird nicht nur wie zuletzt die 400-Meter-Bahn vereist, sondern auch das Eishockeyfeld. Dazu sollen Möglichkeiten für die Eisstockschützen und für den Publikumslauf geschaffen werden. shu