Deutscher Rekord bei Speedwand-Premiere

von Redaktion

Kletterer können für Olympia trainieren

Rosenheim – Gleich in zwei Hinsichten eine Premiere ist die bayerische Meisterschaft im Speed-Klettern gewesen: Sie ist sowohl die erste Meisterschaft nach der corona-bedingten Pause als auch die Eröffnung der Rosenheimer Speedwand gewesen. Dabei ist eine deutschlandweite Rekordzeit aufgestellt worden.

Seit knapp zwei Wochen steht die Speed-Kletterwand in Rosenheim, was ein großer Vorteil für alle Beteiligten ist: Jetzt können die Athleten auch für die Olympia-Disziplin Speed trainieren. Was genau ist die Disziplin Speed? Dabei ist das Ziel, die 16 Meter hohe Wand, deren Griffe eine vorgegebene Anordnung haben, so schnell es geht hochzuklettern. Der Weltrekord liegt bei sechs Sekunden. „Das schaut aus, als wäre er hochgezogen worden“, lacht Franz Knarr, der Vorsitzende des Deutschen-Alpen-Verbandes (DAV).

Anna Maria Apel stellt
deutschen Rekord auf

Die Sensation des Wettbewerbs war Anna Maria Apel. Sie verbesserte nicht nur in jedem ihrer vier Kletter-Durchgänge ihren eigenen Rekord, sondern stellte mit 8,75 Sekunden auch die deutschlandweite Rekordzeit der weiblichen B-Jugend auf. Dass sie in ihrer Klasse siegte, versteht sich von selbst.

Zwei Bronzemedaillen
für die Rosenheimer

Für die Rosenheimer Sektion gab es zwei Bronzemedaillen: Jouna Gareis bei den Mädchen und Simon Rüb bei den Buben wurden Dritte, beide in der D-Jugend. „Es war ein super Event und ich bin sehr froh, dass wir es hinbekommen haben, in Rosenheim eine Speedwand zu installieren“, fasst Knarr zusammen. Die Ergebnisse:

Buben: D-Jugend: 1. Ben Ruckdäschel, 2. Anton Fassbender, 3. Simon Rüb; C-Jugend: 1. Johannes Gietl, 2. Timo Ossig, 3. Jonas Wagner; B-Jugend: 1. Max Dinger, 2. Florian Schweiger, 3. Vincent Stummreiter; A-Jugend: 1. Pou Hei Schmirmund, 2. Nikola Sedlmayr, 3. Noa Von Gunten;

Mädchen: D-Jugend: 1. Mia Fuchs, 2. Finia Fassbender, 3. Jouna Gareis; C-Jugend: 1. Paulina Kaderabek, 2. Marie Schuhmann, 3. Elli Fassbender; B-Jugend: 1. Anna Maria Apel, 2. Carla Schirutschke, 3. Theresa Grimm. les

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