Mihota und Rentz sind Bayern-Meister

von Redaktion

Titelkämpfe der Junioren und Jugend ausgetragen: Kurzbuch gewinnt Silbermedaille

Erding/Heilbronn – Mit Höhen und Tiefen sind die regionalen Leichtathleten von den bayerischen Meisterschaften aus Erding und deutschen Titelkämpfen aus Heilbronn zurückgekehrt.

Bei den bayerischen Junioren-Meisterschaften in Erding glänzten die regionalen Athleten mit zwei Gold- und einer Silbermedaille. Im Hochsprung der U23-Junioren wurde der Rosenheimer Lucas Mihota seiner großen Favoritenrolle gerecht und musste eigentlich nur taktisch seinen Wettkampf absolvieren. Im Trikot der LG Stadtwerke München überquerte der Athlet der Spitzensportgruppe der Polizei 2,01 Meter. Am Ende wurde er bayerischer Meister vor dem Gold-Gewinner im Weit- und Dreisprung, Benedikt von Hardenberg vom SWC Regensburg mit 1,97 Metern.

Einen regionalen Doppel-Triumph gab es im Stabhochsprung der Juniorinnen U23. Noemi Rentz aus Bad Feilnbach arbeitete sich im Trikot des TSV Gräfelfing auf 3,40 Meter. In der Endabrechnung wurde sie klar bayerische Meisterin und zeigte sich damit sehr zufrieden. Vizemeisterin wurde Laura Kurzbuch vom TSV Wasserburg: Mit 3,10 Metern egalisierte die 20-Jährige ihre Saison-Bestmarke und schaffte damit eine Punktlandung. Im Stabhochsprung der Junioren U23 erreichte der Wasserburger Manuel Riemer den vierten Rang: Mit 4,20 Metern schrammte er um zehn Zentimeter an der Bronzemedaille vorbei. Zehnter wurde Leonard Neuhoff mit 3,90 Metern.

Für den TSV Bad Endorf gab es drei Finalplatzierungen. Moritz von Kuk arbeitete sich im Weitsprung-Finale auf 6,32 Meter und wurde damit Fünfter. Im 100-Meter-Finale verbuchte er den achten Rang mit 11,33 Sekunden. Auf dem achten Platz landete im Stabhochsprung Kilian Schlemer: Mit 3,90 Metern egalisierte er seinen persönlichen Rekord. Den siebten Platz im 200-Meter-Lauf sicherte sich Noah Merlin vom TSV 1860 Rosenheim: Perfekt vorbereitet, schaffte er einen neuen persönlichen Rekord mit 22,88 Sekunden.

In Heilbronn sind die deutschen Jugend-Meisterschaften ausgetragen worden. Immerhin zwei regionale Athleten gingen hier an den Start, doch die Konkurrenz war erwartungsgemäß sehr stark. Wenn es in der Leichtathletik um knappe Entscheidungen und eine gewisse Prise Pech geht, dann scheint es, dass Maximilian Berger vom TuS Bad Aibling ein gewisses Abo darauf hat. Im 800-Meter-Lauf der männlichen Jugend U20 ging der 18-Jährige ins Rennen und lief am Ende auf starke 1:56,75 Minuten. In der Endabrechnung belegte er den elften Gesamtrang und verfehlte damit als schnellster Bayer nur um vier Hundertstelsekunden den Einzug in das Finale. Deutscher Meister wurde Adrian Engstler vom TV Villingen mit 1:51,39 Minuten.

Im Hochsprung der weiblichen Jugend U18 war mit Lara Mößthaler eine Athletin vom TSV Wasserburg am Start. Mit 1,64 Metern kam sie diesmal allerdings nicht in den Bereich ihrer Bestmarke und belegte den elften Platz. Mit ihrer persönlichen Bestleistung von 1,71 Metern hätte sie Chancen auf Bronze gehabt. Gold holte Annabell Recke vom KSSV Victoria Weimar/Schöndorf mit 1,74 Metern. stl

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