Rosenheim – Insgesamt sehr zufrieden ist Starbulls-
Coach John Sicinski mit dem bisherigen Verlauf der Vorbereitung und den beiden letzten Testspielen gegen die beiden DEL2-Clubs Bad Tölz und Landshut. Zwar gingen beide Spiele am Ende relativ klar mit 1:5 verloren, aber der Rosenheimer Coach sah viele Dinge, die ihm gefallen haben und ein paar Sachen an denen er mit seinen Spielern noch arbeiten muss.
Nur drei Tore in den letzten drei Spielen.
„Wir haben mit dem Tempo der beiden Zweitliga-Clubs sehr gut mithalten können und wir haben unsere Chancen selbst herausgespielt. Das waren keine Zufallsprodukte“, erklärte Sicinski, dem natürlich nicht gefallen hat, dass sein Team in beiden Spielen nur ein Tor erzielt hat. „Zählt man das Spiel in Peiting mit, haben wir in jedem Spiel nur einmal getroffen. Das ist eindeutig zu wenig, um ein Spiel zu gewinnen“, spricht Sicinski die schlechte Chancenverwertung an.
Insgesamt waren beide Spiele gute Grademesser gerade für die Defensivarbeit. „Schade, dass wir in jedem Spiel ein Drittel unkonzentriert waren und jeweils drei Tore kassiert haben. Ansonsten war das in Ordnung“, spricht der Coach das zweite Drittel gegen Tölz und den Schlussabschnitt gegen Landshut an. Da habe nach Meinung des Trainers vielleicht die Konzentration nachgelassen, was solche Mannschaften gnadenlos ausnutzen. „Insgesamt haben wir gut dagegengehalten, auch wenn Tölz und Landshut natürlich die besseren Mannschaften waren“.
Schade fand Sicinski, dass Kapitän Michael Baindl in beiden Spielen wegen einer Verletzung nicht zur Verfügung stand: „So konnten wir nicht mit unseren gewünschten Sturmreihen spielen. Für Curtis Leinweber und Kyle Gibbons suche ich noch das letzte Puzzleteil. Aber gerade bei diesen beiden Spielern mache ich mir keine Sorgen.“
Am kommenden Freitag soll das letzte Testspiel für die Starbulls Rosenheim gegen den Oberliga-Konkurrenten Höchstadt stattfinden. Dann wieder mit Michael Baindl und erstmals mit Dennis Schütt. bz