Starker Torhüter

von Redaktion

Waldkraiburg siegt in Erding 5:2

Waldkraiburg/Erding – Sechs-Punkte-Wochenende für den Eishockey-Bayernligisten EHC Waldkraiburg. Dem 7:2-Heimsieg gegen Buchloe folgte am Sonntag ein 5:2-Auswärtssieg in Erding.

Die 200 Zuschauer sahen in der Erdinger Eissporthalle ein rasantes Spiel. Bereits nach neun Sekunden prüfte der Waldkraiburger Matthias Bergmann Christoph Schedlbauer im Tor der Gladiators. Auch Christoph Lode im Tor der Löwen wurde von Erdings Mühlbauer früh getestet.

Die 1:0-Führung für Waldkraiburg fiel in der achten Minute, als die Löwen zum ersten Mal in Überzahl spielten. Tomáš Rousek, eigentlich bekannt für technisch feine Spielzüge, traf von der blauen Linie. Sechs Minuten später, nach weiteren Möglichkeiten durch Erdings Poetzel oder Waldkraiburgs Trox, glich Erding das Spiel aus. Nach feinem Pass von Babic, der hinter dem Tor stand, ließ Mühlbauer mit seinem Schuss aus kürzester Distanz Lode keine Chance – 1:1.

Der zweite Durchgang startete mit einer Strafe für Michael Trox, doch der EHC Waldkraiburg überzeugte in Unterzahl. Vielmehr kreierte man selbst Chancen wie durch Leon Judt. In der 25. Minute, die Löwen waren wieder komplett, versuchte sich Christof Hradek an einem „Bauerntrick“, scheiterte zwar im ersten Versuch, traf aber im Nachschuss lässig mit der Rückhand zur 2:1-Führung ins Tor.

Nur knapp eineinhalb Minuten nach der Waldkraiburger Führung war es Martin Dürr, der die alten Verhältnisse wiederherstellte und zum 2:2 ausglich.

Das Tempo blieb hoch und als Erding erneut in Unterzahl geriet, erzielte Matthias Bergmann mit einem satten Pfund von der blauen Linie unter die Latte das 3:2. Und Waldkraiburg setzte nach und traf vor der Pause noch ein weiteres Mal. Erneut in Überzahl war es Tomáš Rousek, der seinen zweiten Treffer des Abends markierte. Waldkraiburg führte vor dem letzten Drittel 4:2.

Im dritten Durchgang waren die Gladiators klar überlegen. Doch egal, ob Babic, Krzizok oder Erdings Kapitän Philipp schossen, immer wieder hieß die Antwort Christoph Lode. Der erst 20-jährige Torhüter, der an diesem Abend den Vorzug vor Yeingst erhielt, war in diesem Drittel nicht zu überwinden. Christof Hradek erzielte den 2:5-Endstand.

Tore: 0:1 (8.) Rousek (Straka, Guft-Sokolov – PP1); 1:1 (15.) Mühlbauer (Babic, Krzizok); 1:2 (25.) Hradek (Seifert, Vogl); 2:2 (26.) Dürr (Babic, Lorenz); 2:3 (34.) Bergmann (Trox, Hradek – PP1); 2:4 (40.) Rousek (Straka, Judt – PP1); 2:5 (60.) Hradek (Vogl, Bergmann – ENG);

Zuschauer: 200; aha