Völlig neu planen müssen die Verantwortlichen der Inzeller Max-Aicher-Arena wegen der angelaufenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Der Trainingsbetrieb auf der 400-Meter-Bahn ist im November nur beschränkt möglich. Zugelassen zum Training sind nur Berufs- und Kadersportler. Nicht erlaubt sind unter anderem der Publikumslauf, das Training der Eisstockschützen sowie Training und Spielbetrieb der Eishockey-Teams. Laut Stadionchef Hubert Kreutz werde man das Eishockeyfeld abtauen, um Kosten zu sparen. Erlaubt sind Trainingsmaßnahmen internationaler Teams. Aktuell sind die Eisschnelllauf-Mannschaften der Schweiz und aus Finnland in Inzell. Auch die österreichische Weltmeisterin Vanessa Herzog dreht ihre Runden in der Max-Aicher-Arena. Dazu gesellt sich eine Sportlerin aus Guatemala, die von Inlineskates auf Schlittschuhe gewechselt ist. Im Trainingsbetrieb sind die Inzeller Kadersportler Joel Dufter und Katja Franzen sowie die Nachwuchssportler der Gruppe von Co-Bundestrainer Andreas Kraus. Dazu sind immer wieder Wettkämpfe geplant, diese finden in Inzell, Berlin und Erfurt statt. Diese Rennen dienen dazu, die Form der Sportler zu analysieren. Abgesagt wurde hingegen der Skatespecials-Cup in Inzell, die größte Nachwuchsveranstaltung in Deutschland.Foto Wukits/shu