Tischtennis

Erstliga-Damen dürfen weiterspielen

von Redaktion

Auch wenn Corona derzeit das Leben bestimmt und auch den Sport größtenteils lahmgelegt hat: Ganz ohne Tischtennis muss die Szene bis Dezember dann doch nicht auskommen, denn die 1. Bundesliga wird den Spielbetrieb aufrecht erhalten.

Bekanntlich wurden vor etwa einer Woche alle Spiele ab den Regionalligen bis hin zu den Bezirksklassen bis zum 31. Dezember ausgesetzt. Zu klären war nun noch, ob die Bundesligen unter dem Begriff „Profisportligen“ laufen, die unter strengen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen weiterhin stattfinden sollten. Eine Anfrage des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) an die Sportminister der Bundesländer hatte keine einheitliche Definition erbracht. Der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) hat sich nun in Absprache mit den Vereinen beziehungsweise Ressorts für eine zweigleisige Lösung entschieden. Die 1. Bundesliga der Damen wird ihren im November erstellten Spielplan mit vier Begegnungen – darunter zwei Kolbermoor-Spielen – durchführen. Hingegen wird der Spielbetrieb in den 2. und 3. Bundesligen bis zum 30. November unterbrochen.

Aus heimischer Sicht bedeutet dies, dass Kolbermoors Erstliga-Team die Begegnungen am Sonntag gegen den ESV Weil und am 22. November gegen den TSV Schwabhausen bestreiten kann. Für die Zweitliga-Damen des SV-DJK, die Ende November mit vier Begegnungen im Rückstand sind, heißt es hingegen warten. Wie hier der Spielbetrieb fortgesetzt wird, soll in der zweiten Novemberwoche festgelegt werden.

Was die 1. Bundesliga betrifft, herrscht bei Kolbermoors Abteilungsleiter Michael Fuchs und seinem Stellvertreter Günther Lodes Erleichterung, dass man weiterspielen kann. Zudem hat auch Sonntagsgegner Weil inzwischen bestätigt, dass er antreten wird. Auch von der Stadt Kolbermoor kam derweil Grünes Licht, sodass einer Austragung nichts im Wege stehen dürfte.eg

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