Kolbermoor – Die Niederlage am 13. Februar 2021 gegen den Berlin eastside wird in die Geschichtsbücher des SV DJK Kolbermoor eingehen. Nicht wegen der 3:5-Niederlage, sondern weil Kolbermoors Erstliga-Damen vier deutsche Spielerinnen – davon mit Laura Tiefenbrunner und Naomi Pranjkovic zwei einheimische Akteurinnen – einsetzten.
War der Einsatz von Laura Tiefenbrunner, die für Anastasia Bondareva einsprang, mit Trainer Michael Fuchs abgesprochen, so erhielt Fuchs einen Tag vor dem Hit gegen Berlin zwei weitere Hiobsbotschaften. Mit Yuan Wan und Svetlana Ganina fielen kurzfristig zwei weitere Spielerinnen krankheitsbedingt aus. Dies war dann die große Chance für Naomi Pranjkovic und auch für Laura Kaim, die damit ihr Debüt in der ersten Bundesliga feierte.
Was dieses Quartett unter der Führung von Kristin Lang zeigte, war trotz des Ergebnisses gelungen. Trainer Michael Fuchs: „Wir haben uns sehr beachtlich geschlagen.“ Eine Kostprobe ihres Könnens lieferte Kristin Lang ab, die sich einmal mehr als nervenstark präsentierte und zwei Spiele im fünften Satz gewann. Laura Kaim feierte gegen die niederländische Nationalspielerin Britt Eerland trotz der 1:3-Niederlage einen sehr guten Einstand. Ihr Coach war sehr zufrieden: „Sie hat gegen die Nummer 35 der Welt immerhin einen Satz gewonnen.“
Nach dem 3:0-Sieg von Naomi Pranjkovic gegen Nina Mittelham stand es 3:3 und es schien sogar ein Punkt möglich. „So wie es gelaufen ist, ist die Niederlage sogar ein wenig ärgerlich“, sagte Michael Fuchs.
Für den SV DJK Kolbermoor punkteten: Lang (2), Tiefenbrunner (1). eg