Starker Start – starkes Ende

von Redaktion

Wasserburg besiegt Nördlingen knapp mit 64:61

Wasserburg – Die Wasserburger Basketball-Damen fuhren am Mittwochabend im letzten Spiel der regulären Saison einen Sieg ein. Mit 64:61 gewannen sie knapp gegen Nördlingen und stehen damit momentan auf Platz zwei im Kampf um die Play-off-Plätze. Herne könnte noch an den Innstädterinnen vorbeiziehen, wenn sie ihre zwei verbleibenden Spiele noch gewinnen sollten.

Den besseren Start erwischten dieses Mal die Damen vom Inn. Sie überrannten Nördlingen nahezu und führten zwischenzeitlich auch zweistellig. Nördlingen brauchte lange, um ins Spiel zu finden, fing sich aber zum Ende des Viertels hin. Letztendlich führten die Innstädterinnen dennoch deutlich mit 23:13.

Im zweiten Viertel war dann irgendwie der Wurm drin bei den Innstädterinnen. Nichts funktionierte mehr so richtig und bei den Gästen lief es nun deutlich besser und so kamen die Nördlingerinnen immer näher ran, glichen sogar aus. Zu Beginn der Halbzeit führteWasserburg noch knapp mit 36:34.

Zu viele Turnovers standen schon wieder auf dem Statistikbogen. Insgesamt zehn Stück und zudem hatte Nördlingen auch noch neun Offensivrebounds und damit zu oft zweite Chancen.

Auch in der zweiten Halbzeit lief es weiterhin nicht so richtig rund bei den Innstädterinnen. Nördlingen ging sogar in Führung, setzte sich zwischendurch sogar etwas ab. Zum Ende des dritten Viertels kämpfte sich Wasserburg allerdings wieder auf 49:51 ran.

Alles war also vor dem letzten Viertel noch drin. Es ging hin und her. Hier ein Korb für Wasserburg, da wieder einer für Nördlingen und umgekehrt. Maggie Mulligan blockte dann kurz vor Ende Respect Leaphart – die erste wichtige Aktion in Richtung Sieg. Auf der anderen Seite punkteten die Innstädterinnen und dann war es – wie im letzten Spiel auch – Sophie Perner, die sich einen wichtigen Steal sicherte, was letztendlich den Wasserburgerinnen den Sieg bescherte. Mit 64:61 gewannen sie gegen Nördlingen, auch wegen einer starken Kelly Moten die am Ende ein Double-Double von 23 Punkten und 21 (!) Rebounds auf dem Konto hatte.

Am Wochenende steht nun das Top 4 an, wo man im Halbfinale Samstagabend auf Keltern trifft. Das andere Halbfinale bestreiten Heidelberg und Osnabrück. Es wird sich zeigen, wer am Sonntag dann im Finale um den DBBL-Pokal spielen wird.

Es spielten: Helena Eckerle (11 Punkte, 3 Rebounds), Elisa Hebecker (3 Punkte), Laura Hebecker (9 Punkte, 3 Rebounds), Kelly Moten (23 Punkte, 21 Rebounds, 6 Assists, 3 Steals), Maggie Mulligan (11 Punkte, 9 Rebounds), Sophie Perner (3 Punkte), Manuela Scholzgart und Anne Zipser (4 Punkte, 4 Rebounds).

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