Buchbach – „Bei uns glaubt jeder daran, dass der Traum in Erfüllung gehen kann“: Buchbachs Trainer Andi Bichlmaier spricht vor dem Halbfinale im Ligapokal der Fußball-Regionalliga Bayern am morgigen Sonntag in Eichstätt offen aus, was die Rot-Weißen derzeit antreibt. Bei zwei Halbfinal-Chancen im Liga- und im Toto-Pokal ist die erstmalige Teilnahme am DFB-Pokal zum Greifen nah.
Allerdings stehen die Buchbacher morgen um 14 Uhr auch vor einer hohen Hürde. „Eichstätt ist eine der unangenehmsten Mannschaften der Liga“, weiß auch Bichlmaier, dass beim VfB Fußball gearbeitet wird. Die Truppe von Trainer Markus Mattes, die in der Saison 2018/2019 die Vizemeisterschaft in der Regionalliga erreicht hat, gilt mental und kämpferisch als extrem sehr stark. Zudem ist die Mannschaft um Torjäger Fabian Eberle, der in der abgebrochenen Saison in 25 Spielen 15 Treffer erzielt hat, sehr routiniert. „Nach der langen Pause versuchen ja fast alle Mannschaften, relativ einfachen Fußball zu spielen. Und das können die Eichstätter“, so Bichlmaier, der besonders vor Eberle warnt: „Er ist der Zielspieler Nummer eins in der Liga. Er ist ein Turm, ist immer anspielbar, legt sehr gut ab und steht dann selbst immer da, wo es brennt. Ihn zu verteidigen ist sehr schwer.“
Beim 1:0-Erfolg in Burghausen haben die Buchbacher ja mit einer Viererkette verteidigt, die Überlegung bei den Rot-Weißen ist es aber, auf Dreierkette umzustellen, da Thomas Leberfinger wieder fit ist: „Wenn wir im Zentrum noch massiver stehen, kann uns das schon weiterbringen“, glaubt auch Bichlmaier und nennt noch einen zweiten Grund: „Der Ausfall von Tobi Sztaf mit Rotsperre tut uns natürlich weh. Wenn wir auf Dreierkette umstellen, könnten wir Joe Wieselsberger etwas weiter nach vorne bringen. Das würde uns gut tun.“
Bichlmeier und Markus Raupach erwarten die Gastgeber in der 4-5-1-Formation, mit der die Eichstätter bei zweiten Bällen oft Vorteile haben, die gerade auf dem engen Platz den Ausschlag geben können. Das haben die Buchbacher in Eichstätt schon mehrmals leidvoll erfahren müssen: Bei drei Anläufen gab es für die Rot-Weißen in Eichstätt noch nie etwas zu holen. Dennoch ist Bichlmaier optimistisch: „Tommy Winklbauer kommt wieder dazu, sodass wir bis auf Sztaf aus dem Vollen schöpfen können.“ mb