Erste Niederlage für geschwächte 60er

von Redaktion

Rosenheims Bundesliga-Tennisspieler verlieren nach großem Kampf mit 2:4 gegen Köln

Rosenheim – Nach dem grandiosen Heimspiel und einem Sieg gegen den amtierenden Meister Mannheim am Freitag haben die Rosenheimer Bundesliga-Tennisspieler am Sonntag im Heimspiel gegen Köln ihre erste Niederlage hinnehmen müssen. Etliche Spieler vom Freitag waren schon auf der Weiterreise zu diversen Turnieren und die Spielerauswahl, um gegen Köln zu bestehen, bereitete im Vorfeld einige Hindernisse. Am Ende bekamen mit den Österreichern Lukas Jastraunig und Sam Weissborn zwei jahrelange Größen der Mannschaft einen ungeplanten Einsatz auch im Einzel, komplettiert durch die Italiener Matteo Viola und Lorenzo Giustino. Als Underdog lieferten die Rosenheimer dann einen tollen Kampf, verloren aber knapp mit 2:4.

An Position zwei startete Viola gegen den deutschen Showman Dustin Brown, der bereits zweimal Rafael Nadal besiegen konnte. Viola musste sich nur mit ein paar Punkten Unterschied am Ende mit 1:6/6:4/7:10 geschlagen geben. Das bessere Ende hatte Sam Weissborn an Position vier, er gewann unter Anfeuerung der Fans den Match-Tiebreak und besiegte Daniel Brands mit 7:6/ 4:6/10:4. Im Spitzeneinzel hatte Giustino mit dem Belgier Kimmer Coppejans zu kämpfen, der als Junior bereits die French Open gewonnen hatte. Diesmal war Coppejans zu stark und deklassierte Giustino mit 6:2/6:2. Nach vielen Regenpausen musste dann auch Vereinslegende Jastraunig an Position drei gegen den Tschechen Adam Pavlasek ran. Jastraunig hatte zwar in der 2. Bundesliga kein Match im Aufstiegsjahr für Rosenheim verloren, die erste Liga ist aber dann doch ein anderes Kaliber. Nach starkem Kampf musste er sich mit 2:6/4:6 geschlagen geben.

Um nun noch ein Unentschieden zu erreichen, brauchten die Sechziger beide Doppel-Siege. Den ersten Streich machten Weissborn/Viola, die gegen Brown/Brands mit 7:5/6:4 siegten. Nun lag alles an Jastraunig/Giustino: Sie kämpften sich nach einem 3:6 gegen Coppejans/Naw noch einmal mit 6:4 zurück und wieder musste der Match-Tiebreak entscheiden. Diesmal gab es aber nicht das glücklichere Ende für die Rosenheimer, die sich mit 7:10 geschlagen geben mussten.

Alles in allem ist der Verein aber trotzdem mit der Leistung zufrieden, auch die bisher schwächste Team-Aufstellung konnte einen extrem knappen Wettkampf liefern. In der Tabelle steht Rosenheim auf Rang vier, am Sonntag geht es beim TuS Sennelager weiter.

Artikel 2 von 11