Doppelsieg auf der Schlussetappe

von Redaktion

Team Auto Eder: Alexander Hajek Zweiter der Gesamtwertung

Oberösterreich – Die Oberösterreich-Juniorenrundfahrt gehört seit Jahren zu den wichtigsten Etappenrennen für Juniorenradsportler in Zentraleuropa. Auch in diesem Jahr zeigte sich die dreitägige Rundfahrt hochkarätig besetzt: Neun Nationalmannschaften sowie die besten regionalen Juniorenteams, darunter das Team Auto Eder, bildeten das Starterfeld. Das Ziel für das Team Auto Eder war dabei von Beginn an, um den Gesamtsieg sowie um Etappensiege zu kämpfen – und somit seinen Status als eines der besten Juniorenteams Europas weiter zu untermauern.

Am ersten Tag präsentierte sich dabei vor allem Auto-Eder-Fahrer Marco Schrettl an der Spitze und sicherte sich mit einer offensiven Fahrweise das Trikot des besten Bergfahrers. Bester Fahrer des Teams wurde in der Tageswertung Alexander Hajek auf Rang fünf. Nachdem die zweite Etappe im Massensprint endete, sollte die Entscheidung über die Gesamtwertung am dritten Tag fallen: Das Team Auto Eder kontrollierte weite Teile des Rennens, ehe es zum Massensprint des Feldes kam: Alexander Hajek und Emil Herzog zeigten sich hier in absoluter Topform und holten einen fulminanten Doppelsieg.

Dank der Bonussekunden rückte Alexander Hajek am Ende auf den zweiten Platz in der Gesamtwertung hinter dem Belgier Segaert vor. Emil Herzog belegte zudem den vierten Rang im Klassement, zeitgleich mit dem Deutschen Moritz Kärsten auf Platz drei.

Mit dem Sieg in der Sprintwertung und Nachwuchswertung durch Alexander Hajek, dem zweiten Platz in der Bergwertung durch Emil Herzog und dem zweiten Platz in der Teamwertung sammelte das Team Auto Eder außerdem zusätzliche Achtungserfolge. Die nächsten Rennen für die Juniorenequipe aus Oberbayern sind nun die deutschen Zeitfahrmeisterschaften am 1. August sowie die belgische UCI-Rundfahrt Aubel-Thimister-Stavelot vom 5. bis 8. August.

Das Fazit von Alexander Hajek: „Es war eine sehr schöne Rundfahrt. Leider hatten wir am ersten Tag etwas Pech und haben dadurch die Gesamtwertung aus den Augen verloren. Danach ging es für uns vor allem um die Etappensiege. Am letzten Tag wollte ich trotzdem noch einmal alles probieren, um mit mehreren Attacken den Gesamtsieg doch noch zu holen. Aber das Etappenprofil war zu leicht. Der Etappensieg am Ende war trotzdem ein versöhnlicher Abschluss.“ re

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