Fußball

Abbruch ist, wenn der Schiri abpfeift

von Redaktion

Gleich drei Kreisliga-Spiele waren am letzten Freitag im Juli rund um Rosenheim von einem Unwetter heimgesucht worden – doch nur zwei werden wiederholt. Der SV Pang muss gegen Danubius Waldkraiburg (Gruppe 1) nicht noch einmal antreten. Das Sportgericht des Fußball-Kreises Inn/Salzach sprach den Rosenheimern jetzt die Punkte am „grünen Tisch“ zu.

Denn anders als in Bad Aibling und Großholzhausen, wo der Schiedsrichter den Platz nach dem großen Regen für unbespielbar erklärte, wollte Christopher-Robin Laufke (FC Traunreut) in Pang nach 45 Minuten weiterspielen lassen. Das Unwetter war nach einer halben Stunde abgezogen, die größten Pfützen beseitigt. Doch die Waldkraiburger waren gleich nach der Unterbrechung unter die Dusche verschwunden und pochten, als es wieder losgehen sollte, mit Blick auf die späte Stunde auf einen neuen Termin.

Auch nach kurzer Bedenkzeit ließen sich Trainer und Kapitän nicht umstimmen – was sich vor dem Kreissportgericht als die falsche Entscheidung entpuppte. Ob anderswo etwa zur gleichen Zeit abgebrochen worden sei, spiele dabei keine Rolle, die Entscheidung liege beim Schiedsrichter. Zum Zeitpunkt des Abbruchs hatte der SV Pang mit 2:1 geführt, eine halbe Stunde wäre dann noch zu spielen gewesen.

Auch in der A-Klasse 3 wurde ein Spiel vor dem Sportgericht entschieden. Der SV Schonstett bekommt nach dem 2:2 beim SV Aschau II alle drei Punkte zugesprochen. Die Aschauer hatten einen Spieler eingewechselt, der vorher schon in der Kreisklassen-Mannschaft gespielt hatte – und für die „Zweite“ auch noch den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1 erzielte. In der B-Klasse, wo der SVA in der vergangenen Saison gespielt hatte, kein Problem – doch in der A-Klasse sind die Regeln strenger. ah

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