Biathlon

Starker Abschluss des Lehrgangs

von Redaktion

Mit einem Doppelsieg der heimischen Juniorinnen in einem Testrennen endete der gemeinsame Trainingslehrgang der deutschen, französischen und belgischen Nachwuchs-Biathleten in der Ruhpoldinger Chiemgau-Arena. Denn im Massenstart über 8,2 Kilometer setzte sich Lisa Spark vom SC Traunstein in 24:51 Minuten vor Johanna Puff (SC Bayrischzell/beide Stützpunkt Ruhpolding) mit 25:03 Minuten durch. Spark hatte bei vier Schießeinlagen nur zwei Scheiben verfehlt, Puff insgesamt drei. Die 21-jährige Traunsteinerin stellte damit wenige Wochen nach den deutschen Meisterschaften abermals ihre hervorragende Form unter Beweis, auch ihre zwei Jahre jüngere Stützpunktkollegin überzeugte. Auch Rang drei holte eine deutsche Sportlerin, nämlich Selina Kastl vom SC Neubau (25:09 Minuten/vier Schießfehler). Beste französische Teilnehmerin war Oceane Michelon (25:43/5): Die 19-Jährige hatte im vergangenen Winter unter anderem bei der Jugend-WM in Obertilliach den zehnten Platz in der Verfolgung geholt. Ganz knapp ging es hinter Michelon zu: Eine Sekunde nach ihr folgte Mareike Braun (DAV Ulm (25:44,0/). Die Junioren hatten 10 km zu absolvieren – auch bei ihnen gab es vier Schießeinlagen. Den spannenden Dreikampf an der Spitze entschied letztlich der 21-jährige Paul Fontaine (27:14,0/2) zu seinen Gunsten: Der Franzose ließ seinen zwei Jahre jüngeren Landsmann Jacques Jefferies (vier Fehler) um eine Sekunde und den Deutschen Benjamin Menz (SVM Tambach-Dietharz/1 Fehler) um vier Sekunden hinter sich. Die Athleten von Frankreichs Trainer Simon Fourcade holten sich auch drei der vier folgenden weiteren Plätze: Remi Broutier (27:29/5) wurde Vierter, und Martin Bourgeois Republique (27:42/5) wurde Sechster vor Mathieu Garcia (28:20/3). Als zweitbester Deutscher wurde hier Christoph Noack (SG Klotzsche/27:33/3) Fünfter.

Doch neben den sportlichen Aspekten dieses Rennens und der gesamten intensiven Trainingswoche stand für die jungen Biathleten vor allem das Zusammenkommen mit anderen Nationen im Vordergrund. „Das hat allen Spaß gemacht“, berichtet Stützpunktleiter Mark Hoffmann.who

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