Emmering und Trainer Hans Weiß trennen sich

von Redaktion

Dritter Trainerwechsel der laufenden Saison in der Fußball-Kreisliga 1: Nach dem SV Vogtareuth (Daniel Witek für Oliver Kunz) und dem TuS Bad Aibling (Peter Troffer interimistisch für David Balogh) wird auch der TSV Emmering einen Wechsel auf der Kommandobrücke vornehmen. Nach einer ausgiebigen Analyse haben sich der Tabellenneunte, der von seiner Platzierung her deutlich hinter den Erwartungen liegt, und Coach Hans Weiß getrennt. Ein Nachfolger steht noch nicht fest, in der Gerüchteküche wird mit Christian Kramlinger der Vorgänger des nun scheidenden Trainers genannt.

Weiß selbst spricht in seiner Analyse von einer „für alle Beteiligten enttäuschen Vorrunde“. Nach einem holprigen Start sei es gelungen, die Defizite aus der Corona-Pause zwar auszumerzen, diese Verbesserungen allerdings nicht in Siege umzumünzen. „Wir waren aber in der Lage, taktisch und spielerisch gute Leistungen zu zeigen“, so Weiß, der während der gesamten Herbstrunde mit personellen Problemen zu kämpfen hatte. Dies habe nicht nur zu „Verwerfungen in der Startformation“ geführt, sondern auch dazu, dass sich „der Trainingsbetrieb dramatisch verschlechterte“. Die Folge: Emmering blieb in den letzten sechs Begegnungen vor der Winterpause sieglos, verlor vier Partien davon und rutschte auf den neunten Rang in der Tabelle ab.

Für Weiß sei es „nachvollziehbar“ gewesen, dass sich bei der Mannschaft „eine gewisse geistige Müdigkeit“ eingestellt habe. Deshalb habe sich der Trainer in den Gesprächen mit den Vereinsverantwortlichen auf eine Beendigung des Engagements geeinigt. „Es ist persönlich schade, dass der gemeinsame Weg zu diesem Zeitpunkt endet“, sagt der engagierte Weiß, der zweieinhalb Jahre in Emmering wirkte. Er merkt an, dass „die Mannschaft in dieser Zeit taktisch und spielerisch weiter gereift ist“. Und deshalb sieht Weiß auch „für die Zukunft gute Möglichkeiten, um zu alter Stärke zurückzufinden“.tn

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