Wasserburg am Ende chancenlos

von Redaktion

Basketball-Damen hielten gegen Hannover eine Halbzeit gut mit und verloren 77:96

Wasserburg – Die Wasserburger Basketball-Damen mussten am Samstag eine deutliche 77:96-Niederlage gegen den TK Hannover hinnehmen. Damit stehen die Innstädterinnen weiterhin auf dem zwölften Tabellenplatz in der 1. Basketball-Bundesliga.

Das Spiel startete allerdings nicht so schlecht, wie das Ergebnis nach der Schlusssirene war. Zwar konnte Hannover am Anfang auf 8:2 davonziehen, doch dann fanden die Damen vom Inn Zug um Zug besser ins Spiel und spielten deutlich stärker als noch die Spiele zuvor. Punkt für Punkt kämpften sie sich wieder heran und so war es zum Ende des ersten Viertels beim Stand von 22:26 aus Sicht der Wasserburgerinnen ein relativ ausgeglichenes Spiel.

32:27-Führung für
Wasserburg

Im zweiten Viertel setzten die Gastgeberinnen sogar noch eine Schippe drauf und konnten durch eine starke Sarah Mortensen sogar mit 32:27 in Führung gehen. Mortensen erzielte bis zur 14. Minute zehn der zwölf Wasserburger Punkte. Doch ab der 16. Minute übernahm Hannover wieder die Regie und konnte zum Viertelende wieder 48:41 in Führung gehen.

In dieser Phase machte Wasserburg wieder die gleichen Fehler wie in den letzten Spielen. Zudem fiel bei den Wasserburgerinnen kaum mehr ein Wurf in den Korb, was den Hannoveranerinnen die Chance gab in Führung zu gehen.

Doch so einfach wollten sich die Wasserburgerinnen nicht abschütteln lassen. Bis zur 23. Minute kamen sie wieder auf 51:54 heran, doch dann folgte eine Schwächephase der Gastgeberinnen, was Hannover erneut die Möglichkeit gab, sich auf 61:51 abzusetzen. Zum Ende des dritten Viertels konnte Hannover den Vorsprung auf 76:63 ausbauen.

Im letzten Viertel gab es für die Wasserburger Basketball-Damen dann nichts mehr zu holen. Hannover spielte den Vorsprung zu souverän nach Hause, sodass die Innstädterinnen kein Mittel fanden, noch mal heranzukommen. Am Ende gab es somit eine deutliche 77:96-Niederlage.

„Auch wenn die Niederlage am Ende doch sehr deutlich ist, haben wir vor allem in der ersten Halbzeit einen deutlich besseren Basketball gespielt als noch die Wochenenden zuvor“, so Trainer Rüdiger Wichote nach dem Spiel. „Wenn wir es schaffen, diesen Basketball nun über 40 Minuten zu spielen, haben wir gar keine so schlechten Chancen. Wir haben zudem deutlich besser auf den Ball aufgepasst, als noch gegen Halle. Das Problem waren allerdings erneut zu viele Offensivrebounds der Damen aus Hannover“, so Wichote weiter.

Das nächste Spiel am
Mittwoch im Pokal

Das nächste Spiel steht für die Innstädterinnen bereits am Mittwochabend um 20 Uhr auswärts bei den Rheinland Lions an. Es geht um den Einzug in die nächste Runde des DBBL-Pokals und eine leichte Aufgabe wird es definitiv nicht gegen den derzeit ungeschlagenen Tabellenführer. Bis dahin ist die Hoffnung allerdings groß, dass die drei fehlenden Spielerinnen Shonte Hailes, Elisa Hebecker und Sophie Perner wieder einsatzbereit sind.

Es spielten: Levke Brodersen (5 Punkte, 3 Rebounds, 12 Assists), Laura Hebecker (8 Punkte, 3 Assists), Sarah Mortensen (17 Punkte, 3 Assists), Maria Perner, Haliegh Reinoehl (18 Punkte, 6 Rebounds), Manuela Scholzgart, Ana Vojtulek (5 Punkte, 3 Rebounds) und Mikayla Williams (14 Punkte, 5 Rebounds, 3 Assists).

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