Das neue Tischtennis-Turnierformat WTT Feeder hat bei seiner Premiere in Düsseldorf die Feuertaufe bestanden. Auch wenn die angekündigten Sportler aus China oder Japan aufgrund der Corona-Pandemie fehlten, so war aus deutscher Sicht hochkarätige Konkurrenz am Start, die dieser Veranstaltung den nötigen Rahmen gab.
Mit von der Partie war auch die Kolbermoorer Bundesligaspielerin Yuan Wan, die quasi dieses Turnier in ihrem Wohnzimmer, in dem sie fast täglich ihre Trainingseinheiten bestreitet, absolvieren konnte. Im Einzel wäre sie gerne weiter nach vorne gekommen. Allerdings war im Achtelfinale für sie Endstation. Gegen die 20-jährige Slowakin Erna Labosova, die in der Weltrangliste auf Position 329 geführt wird, musste sie sich im entscheidenden siebten Durchgang mit 6:11 geschlagen geben.
Den Doppelbewerb bestritt sie mit der Ex-Kolbermoorerin Chantal Mantz. Besonders das Viertelfinale gegen die Wahl-Luxemburgerin Vivien Scholz sowie deren serbische Partnerin Izabela Lupuleski – beide stehen beim ESV Weil unter Vertrag – machte mit dem 3:1-Sieg Lust auf mehr. Im Halbfinale traf das deutsche Duo auf die slowakische Paarung Sinkarova/Puchovanova, gegen die man mit 1:3 den Kürzeren zog.
Yuan Wan versuchte sich auch im gemischten Doppel mit dem Bundesligaspieler Cedric Meissner (Homburg). Das deutsche Paar arbeitete sich mit souveränen Siegen – unter anderem mit einem 3:1 gegen Katsiaryna Baravok aus Belarus sowie ihrem Partner Zhe Yu Clarence Chew aus Singapur – bis ins Halbfinale. Dort unterlagen Wan und Meissner unglücklich in drei Sätzen jeweils 9:11 gegen die Australier Liu/Dixon.eg