Stefan Baumeister fuhr entspannt zur Olympia-Qualifikation

von Redaktion

Snowboarder vom SC Aising-Pang wurde in Russland Zweiter

Bannoye – Und sie machen da weiter, wo sie vergangenen Winter aufgehört haben: Mit drei Podestplätzen und vier direkten Olympiaqualifikationen meldet sich Team Race der deutschen Snowboarder im Weltcupzirkus eindrucksvoll zurück.

Beim Saisonauftakt der Raceboarder und Raceboarderinnen im russischen Bannoye bleiben aus deutscher Sicht keine Fragen offen: Ramona Hofmeister (WSV Bischofswiesen) und Stefan Baumeister (SC Aising-Pang) aus Feldkirchen-Westerham werden im ersten Parallel Riesenslalom des Winters Zweite. Nur individuelle Fehler in den Finals verhindern einen Sieg für Snowboard Germany. Direkt dahinter holt sich Carolin Langenhorst (WSV Bischofswiesen) den dritten Podestplatz ihrer Karriere. Und auch Melanie Hochreiter (WSV Bischofswiesen) feiert als Fünfte einen erfolgreichen Saisoneinstand. Alle vier Athleten und Athletinnen sind damit fix für die Olympischen Spiele im Februar in Peking qualifiziert.

Headcoach Paul Marks zeigte sich vorm Weltcupauftakt und gleichzeitig ersten Rennen ohne die beiden Leistungsträgerinnen Selina Jörg und Cheyenne Loch, die ihre Karrieren beendet haben, angespannt: „Ich muss gestehen, dass ich heute ein bisschen nervöser als sonst vorm Start war. Speziell am Anfang der Saison fragt man sich immer: ‚Haben wir alles richtiggemacht?‘“

Dass er und sein Coaches-Team vieles richtig gemacht haben, zeigten die Athleten von Beginn an. Hofmeister, Langenhorst, Hochreiter und Baumeister zogen souverän ins Viertelfinale ein. Damit ist schon früh im Rennen klar: Sie alle stehen unter den Top acht und haben die Olympiaquali fix.

Bei den Herren gelingt Stefan Baumeister ein starkes Rennen. Obwohl er in der Qualifikation nur Neunter wurde und deshalb jedes Duell auf dem vermeintlich langsameren blauen Kurs bestreiten musste, setzte er sich gegen Weltmeister und Vorjahressieger Dmitrii Loginov (Russland), Tim Mastnak (Slowenien) sowie Andrei Sobolev (Russland) durch. Ähnlich wie Ramona Hofmeister passiert Baumeister ein Fehler im entscheidenden Duell gegen Sangho Lee, sodass er den Koreaner, der den ersten Weltcupsieg für sein Land feiert, ziehen lassen musste.

„Zum Saisonstart versuchte ich mir keinen Druck zu machen. Ich war auch entspannt am Start. Mein Ziel war die Olympiaquali. Also konnte ich spätestens ab dem Viertelfinale befreit auffahren.“ re

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