Germering – In Germering ist das letzte Squash-Turnier des Jahres ausgetragen worden. Der Rosenheimer Squash-Verein meldete vier Jugendspieler in den verschiedenen Leistungsklassen. Jugendtrainer Rudi Rohrmüller begleitete Hanna Kumberger, Simon und Stefan Wanderl sowie Marcel Anders.
Die größte Leistungssteigerung konnte Rohrmüller bei Simon Wanderl feststellen: „Neben seinen überragenden körperlichen Fähigkeiten konnte er bei diesem Turnier auch mental und mit seinen technischen Fähigkeiten überzeugen. Dass er seine Gruppe gewonnen hat, war ein großer Sprung nach vorne“, freute sich der Trainer.
Hanna Kumberger zeigte eine solide Leistung und war mit dem dritten Platz zufrieden. Insbesondere gegen die zwar ältere Julia Gillich (1.SC Würzburg), die später als bestes Mädchen des Turniers geehrt wurde, wäre mehr drin gewesen. „Aber sie ist oft zu viel Risiko gegangen, was von der cleveren Fränkin gnadenlos ausgenutzt wurde“, analysierte der Rosenheimer Bundesligaspieler.
In der Gruppe drei stieg Stefan Wanderl mit einem Fünfsatz-Krimi in das Turnier ein. Er kämpfte wie ein Löwe gegen Alessio Fumagali aus Germering, unterlag allerdings. In seinem letzten Match musste er gegen den bis dahin ungeschlagenen Robin Thornton aus Königsbrunn antreten und errang mit einem klaren 3:0-Erfolg den Gruppensieg. „Da hat er die läuferischen Schwächen seines Gegners eiskalt ausgenutzt, das war eine taktisch sehr gute Leistung“, meinte sein Trainer.
Rohrmüller sagt zudem: „Marcel Anders ist der Neuling in der Gruppe und hat noch nicht so viel Training wie die anderen. Körperlich passt es schon gut, aber an Technik und Spielverständnis arbeiten wir hart. Das wird im nächsten halben Jahr steil bergauf gehen.“re