Durch ein 2:2 beim SC Prien zog das Team des Rosenheimer Schachvereins zum vierten Mal in Folge ins Finale der Pokal-Meisterschaft im Inn-Chiemgau ein. Unter strenger 2G-plus-Regelung und mit Masken spielend, ging Prien bereits nach zwei Stunden durch Moritz Ramming in Führung, der nach einem eigenen Figurenverlust einen Aussetzer seines Gegners eiskalt ausnützte und schnell gewann. Während die Partien zwischen Ekrem Cetindag und Mickael Pouchon sowie Martin Spermann und Wolfram Inngauer nach spannendem Verlauf allmählich in Remis mündeten, spielte Peter Braun in einem taktischen Schlagabtausch eine Mehrfigur heraus und gewann schließlich knapp das resultierende schwierige Endspiel zum Ausgleich. Dank des vordereren Gewinnbretts zieht Rosenheim damit ins Pokalendspiel gegen den SV Isental ein, der 4:0 bei der SG Traunstein siegte. bn