Leistungskurven gingen steil nach oben

von Redaktion

Heimische Tischtennis-Akteure spielen in der Weltrangliste eine bedeutende Rolle

Kolbermoor – Die Zeit zwischen den Jahren wird oft genutzt, auch in der Tischtennisszene, um die Leistungen der heimischen Nachwuchsakteure und der Erwachsenen in der Weltrangliste zu bewerten. Die Ergebnisse können sich im Dezember in jeder Hinsicht sehen lassen.

Eines der besten Beispiele liefert dabei der Kolbermoorer Luis Kraus ab. Der 15-jährige Schüler, der im September in das Tischtenniszentrum nach München wechselte, wird in der Altersklasse U15 mit 320 Punkten auf Rang 29 notiert. Dabei machte er im Vergleich zum Sommer einen Sprung von 80 Plätzen nach oben. Der größte Sprung ist ihm aber in der U17 gelungen, in der er um 461 Plätze auf Position 76 empor schnellte. Und in der U19, in der er ebenfalls geführt wird, liegt er inzwischen auf Position 129.

Ähnliche Zahlen kann auch sein Vereinskollege Kevin Fu vorweisen. Mitte des Jahres lag er in der U15 mit 18 Zählern noch auf Position 220 und stieg nun zum Jahresende auf Nummer 109 hoch. In der U17 brachten ihn seine Erfolge 371 Plätze nach oben. Er liegt jetzt auf Position 207. Auch in der U19 mischt er inzwischen mit und belegt dort den 300. Platz.

Ein wenig verloren hat hingegen der ehemalige Kolbermoorer Mike Hollo, der seit geraumer Zeit in Diensten des Zweitligisten 1. FC Saarbrücken steht. Allerdings war das Abrutschen auf Position 102 in der Altersklasse U17 verletzungsbedingt begründet. Hollo konnte auch kein Bundesligaspiel in der Vorrunde absolvieren.

Matej Haspel wird in vier Altersklassen geführt und gehört in der Altersklasse U13 mit 112 Punkten als 17. der Weltrangliste den Top 20 an. Auch in der U15 darf er sich als 72. zu den Top 100 in der Weltrangliste zählen und ist auch in den beiden anderen Altersklassen auf einem sehr guten Weg, diesen in den nächsten Monaten nach oben zu gehen.

Dass die Nachwuchsarbeit in Kolbermoor vorbildlich ist, davon profitiert auch Naomi Pranjkovic. In den vergangenen sechs Monaten arbeitete sich die Jugend-WM-Teilnehmerin von Rang 27 bis auf Position 13 in der Weltrangliste nach oben und kann auf ihrem Konto 1620 Punkte verbuchen. In der U19 rangiert sie immerhin schon auf Position 20, wobei sie im Sommer noch auf Rang 81 zu finden war.

Ihre Mannschaftskollegin Laura Kaim arbeitete sich in der Weltrangliste in der Altersklasse U17 von Rang 170 bis auf Position 80 nach oben und in der U19 steht sie bereits auf dem 117. Platz.

Im Erwachsenenbereich ist Kristin Lang geringfügig nach unten gerutscht und rangiert hier mit 418 Punkten auf Position 335. Am besten steht immer noch die Schwedin Matilda Ekholm da, die zwar auch vier Plätze verlor, aber als 54. der Weltrangliste 2833 Zähler vorweisen kann.

Aus Kolbermoorer Sicht gilt Yuan Wan als zweitbeste Spielerin. Ihre Bilanz liegt bei Rang 160, die sich im Gegensatz vor einem halben Jahr nur um drei Ränge – allerdings positiv – nach oben verändert hat. Aber auch auf den Erwachsenenlisten ist Naomi Pranjkovic zu finden. Das Ergebnis kann sich mit Rang 982 sehen lassen. Laura Tiefenbrunner steht auf dem 690. Platz. Für diese beiden Spielerinnen bieten sich aber im kommenden Jahr genügend Chancen, ihre Position weiter zu verbessern.

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