Keine Titel für die heimischen Profimannschaften

von Redaktion

Rosenheims Eishockeyspieler und Wasserburgs Basketball-Damen scheitern in den Play-offs – Kolbermoors Damen Vizemeister

Rosenheim/Wasserburg – Für die heimischen Profimannschaften im Ligabetrieb blieb das Jahr 2021 titellos. Die Starbulls Rosenheim kamen in der Eishockey-Oberliga erneut nicht über die zweite Play-off-Runde hinaus und sind nun schon seit fünf Saisonen wieder drittklassig. Das Aus kam nach spannenden Spielen gegen den späteren Meister und DEL2-Aufsteiger Selber Wölfe. Zur neuen Saison waren bislang über weite Strecken wieder Zuschauer zugelassen – und die sahen eine runderneuerte Starbulls-Mannschaft mit dem langjährigen DEL-Verteidiger Steffen Tölzer und Oberliga-Top-Spieler Brad Snetsinger als Neuzugänge. Erneut spielt Rosenheim um den Aufstieg mit. Ganz anders läuft es bei den Basketball-Damen vom TSV Wasserburg: Die Innstädterinnen mussten im Play-off-Viertelfinale gegen Osnabrück die Segel streichen – so früh wie seit vielen Jahren nicht mehr! Es folgte ein großer Umbruch im Kader, der aber noch nicht gezündet hat. Wasserburg muss aktuell sogar um den Klassenerhalt bangen.

Ganz nahe dran an einem Titel waren die Tischtennis-Damen vom SV-DJK Kolbermoor. In der Finalserie zwangen sie den Favoriten TTC Berlin eastside in ein Entscheidungsspiel und mussten dort nur hauchdünn die Segel streichen.

Eine glänzende Premierensaison in der 1. Bundesliga lieferten die Tennis-Herren des TC 1860 Rosenheim ab. In einer starken Liga konnten sich die Sechziger auf Anhieb behaupten und schafften vorzeitig den Klassenerhalt. Dazu lieferten sie gegen Traditionsvereine wie Rochusclub Düsseldorf und Grün-Weiß Mannheim grandiose Leistungen vor heimischer Kulisse ab.

Der Raublinger Profi-Radrennstall Bora-hansgrohe feierte den Gesamtsieg bei Paris–Nizza durch Maximilian Schachmann und bei der Deutschland-Tour durch Nils Politt. Dazu gab es zwei Etappensiege bei der Tour de France und ein Etappenerfolg beim Giro d‘Italia. Zur neuen Saison erfährt der Kader einen Umbruch, unter anderem verlassen Peter Sagan, Pascal Ackermann und der Samerberger Marcus Burghardt das Team.

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