„Die Bedingungen waren richtig gut und fair bis zum Schluss. Man hat auch mit höheren Nummern noch die Möglichkeit gehabt, nach vorne zu fahren“, zeigte sich DSV-Slalomtrainer Andi Omminger sehr zufrieden. Allerdings war die gute Piste keine Selbstverständlichkeit, denn noch vier Tage vorher sah es, wegen den unglaublich warmen Temperaturen, keineswegs nach einem Rennen am Krautkaser aus.
Doch mit Wetterglück, kalten Temperaturen und den richtigen Maßnahmen gelang es den Verantwortlichen, die Strecke in einen guten Zustand zu versetzen.
Am Ende siegte der Österreicher Joshua Sturm, der mit einem fulminanten Lauf im zweiten Durchgang noch von Rang sieben ganz nach vorne fuhr. Platz zwei in der Endabrechnung ging an Billy Major aus Großbritannien vor Noel von Grüningen aus der Schweiz. Auf Platz vier folgte mit Toni Tremmel vom SC Rottach-Egern der beste Slalomartist des Deutschen Skiverbandes (DSV). Tremmel lag nach dem ersten Durchgang noch auf Platz zwei, fiel dann aber um zwei Plätze zurück.
Zweitbester Deutscher wurde Klaus Pföderl vom SC Lenggries, der sich von Position 14 noch auf Platz acht nach vorne schieben konnte. Nicht so gut erwischte es David Ketterer vom SC Villingen Schwenningen, der nach einem extremen Patzer von Platz zehn im ersten Durchgang am Ende auf Position 25 zurückfiel.wet