Skilanglauf
Dobler will sich für Staffel empfehlen
Mit großer Zuversicht ist Skilangläufer Jonas Dobler (SC Traunstein) zu den Olympischen Spielen nach Peking angereist. Zuletzt bereitete sich das deutsche Team auf der Tauplitz-Alm und dann noch in Davos auf das Großereignis vor. Beide Trainingsorte lagen auf Höhen um die 1600/1700 Meter, und damit in einer ähnlichen Höhenlage wie diejenigen bei den Olympischen Winterspielen. „Ja, es ist wichtig, sich gut auf die Höhenlage vorzubereiten“, bestätigt der 30-Jährige. „Wir hatten genug Zeit und Loipen rund ums Haus.“
Bei der Tour de Ski hatte Dobler bekanntlich wegen leichter Herzprobleme aussteigen müssen, „aber die Spezialisten haben mir versichert, dass das nichts Gefährliches ist“, berichtet er nach genauen ärztlichen Untersuchungen. „Dieses Problem haben viele Leute, aber die meisten merken es nicht. Nur bei Leistungssportlern kann es bei der hohen Belastung mal vorkommen, dass Symptome auftreten.“ Er selbst fühlt sich aber gut gerüstet.
Als wichtigsten Wettkampf sieht Dobler „erst einmal der Skiathlon“. Denn die Strecke mit 15 km in klassischer Technik und 15 km Skating bildet den Auftakt der Männer-Wettbewerbe, „und danach wird erst geschaut, wie es mit den Einsätzen weitergeht“. Klar sei: Die Staffel „wird sicher der absolute Höhepunkt sein – und dafür will ich mich empfehlen“.
Jonas Dobler will sich für die deutsche Langlauf-Staffel empfehlen.Foto dsv