Rosenheim – Vier Auswärtspunkte gewonnen, drei Defensivspieler mit Roter Karte verloren. So gut und gleichzeitig schlecht lautet die Bilanz der ersten beiden Spiele der Frühjahrsrunde für den Sportbund. Im ersten Heimspiel in 2022 trifft die Harry-Mandl-Truppe auf den Drittletzten, Kirchheimer SC. Anstoß am Sportbund Campus, voraussichtlich auf Kunstrasen, ist am heutigen Mittwoch um 20 Uhr. Die Gäste waren am vergangenen Wochenende spielfrei, das Spiel gegen den TSV Brunnthal wurde verschoben. Den Kirchheimer SC als Stehaufmannschaft der Liga zu bezeichnen, ist keinesfalls eine Übertreibung. Nach elf Spieltagen lag der SC mit zwei Punkten und 7:39 Toren aussichtslos auf dem letzten Tabellenplatz. Der Abstand zum direkten Klassenerhalt betrug nach knapp einem Drittel der Saison schon zehn Punkte. Manch einer hätte da die Brocken hingeschmissen und sich aufgegeben. Nicht die Kirchheimer:
In den folgenden elf Spielen gelangen 17 der möglichen 33 Punkte bei 16:15 Toren. Eine Bilanz, welche für das obere Mittelfeld reichen würde. Wäre da nicht dieser katastrophale Saisonstart gewesen. Selbst beim Tabellenführer SV Erlbach erkämpfte man sich trotz siebzigminütiger Unterzahl ein 1:1-Unentschieden und beendete die Serie der Holzländer von 14 Siegen in Folge. Wenigstens hat man zwischenzeitlich die direkten Abstiegsplätze verlassen und den direkten Klassenerhalt in Sicht.
Das Hinspiel konnte der Sportbund durch einen frühen Doppelschlag von Omer Jahic und Lukas Starringer mit 2:0 für sich entscheiden. Ein Unentschieden im Heimspiel würde bedeuten, dass der SBR den besseren direkten Vergleich bei Punktgleichheit gegenüber dem KSC hätte. Noch besser wäre allerdings ein Sieg, dann würde man die Gäste um weitere drei Punkte distanzieren. Die Duellbilanz in der Landesliga lautet drei Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage zu- gunsten des Sportbundes. Allerdings ging das letzte Heimspiel im November 2019 mit 4:8 bei einem wahren Schützenfest verloren.ben