Bitter für Rosenheim

von Redaktion

Sechs Absteiger in einer Saison – Bayernliga-Einteilung

Rosenheim – Mit dem Landesliga-Abstieg des SB DJK Rosenheim steht fest: Für die Fußballer aus der Stadt Rosenheim war die Saison 2021/22 ein schwarzes Jahr. Die sechs höchstklassigen Vereine aus der Inn-Metropole mussten ihre jeweilige Liga samt und sonders nach unten verlassen: 1860 aus der Regionalliga, der SBR aus der Landesliga, Westerndorf aus der Bezirksliga, Pang und Bosna aus der Kreisliga und Croatia aus der Kreisklasse. Erfolgreichster der zwölf Rosenheimer Fußballvereine war Türkspor – doch auch für den Zweiten der A-Klasse 1 endete die Relegation mit einer Enttäuschung.

Oberbayerns Fußball-Hauptstadt war am Pfingstwochenende Dachau: Innerhalb von zwei Stunden durfte der ASV am Samstag die Rückkehr in die Landesliga und der TSV 1865 den Klassenerhalt in der Bayernliga bejubeln. In Hallbergmoos wurde ein heimischer Kicker zum Helden: Andreas Giglberger hielt den VfB mit seinem Treffer zum 1:0 in der fünften Liga. Der Sportwissenschaftler stammt aus der Jugend von Wacker Burghausen und spielte auch beim FC Töging.

Kein Vizemeister schaffte den Aufstieg

Damit steht auch fest: In der Bayernliga-Relegation hat kein einziger der fünf Landesliga-Vizemeister den Sprung nach oben geschafft. In der Relegation zur Landesliga haben sich bayernweit immerhin drei Bezirksliga-Vizemeister durchgesetzt.

Aufstieg zur Bayernliga: VfB Hallbergmoos – TSV Neudrossenfeld 1:0 (Hinspiel: 4:4), TSV Dachau 65 – SV Pullach 2:2 (3:0), Würzburger FV – TuS Röllbach 5:0 (1:0). Hallbergmoos, Dachau 65 und Würzburger FV bleiben in der Bayernliga.

Aufstieg zur Landesliga: SB DJK Rosenheim – SB Chiemgau Traunstein 1:3 (Hinspiel 2:4), ASV Dachau – FC Dingolfing 2:1 (0:0), SV Bad Heilbrunn – TV Erkheim 0:2 (0:3). Traunstein bleibt in der Landesliga, ASV Dachau und Erkheim steigen auf.

Mit dem Klassenerhalt von Hallbergmoos dürfte auch das Gesicht der Bayernliga Süd in der Saison 2022/23 klar sein – mit drei Regionalliga-Absteigern aber ohne Donaustauf und Jahn Regensburg II. Elf der 18 Vereine kommen aus Oberbayern, drei allein aus dem Kreis Inn/Salzach. Los geht es am 16./17. Juli.

Bayernliga Süd: TSV 1860 Rosenheim (Absteiger/A), SV Schalding-Heining (A), FC Memmingen (A), FC Ingolstadt 04 II, SV Kirchanschöring, FC Ismaning, 1860 München II, TSV Schwaben Augsburg, TSV Landsberg, FC Deisenhofen, VfR Garching, TSV Kottern, FC Gundelfingen, Türkspor Augsburg, VfB Hallbergmoos, TSV Dachau 65, TSV Nördlingen (Neuling/N), SV Erlbach (N). ah

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