Golf

Starke Damen, schwache Herren

von Redaktion

Licht und Schatten hat es am vorletzten Spieltag der Golf-Oberliga für die Spieler des GC Chieming gegeben: Während die Damen beim Gastspiel beim GC Isarwinkel Rang zwei in der Tageswertung belegten, verspielten die Herren mit einem letzten Platz beim GC Schloss Elkofen alle Titelhoffnungen.

Die Chieminger Damen mussten nur dem Golfpark München-Aschheim den Vortritt lassen. Mit einem Bruttoergebnis von 49 über Par holten sich die Aschheimerinnen den Tagessieg und die fünf Mannschaftspunkte vor Chieming, das nur vier Bruttopunkte mehr aufwies. Auf Rang drei lag der GC Höslwang (plus 64), vor Gastgeber Isarwinkel (65) und dem GC München-Riedhof (68).

Beste Chiemingerin war Angelika Grottendieck, die eine 77er-Runde spielte. Damit war sie zusammen mit der Aschheimerin Ann Kathrin Schill auch beste Einzelspielerin aller Teams. Die weiteren Ergebnisse der Chieminger Damen: Stefanie Kriechbaum (78), Ines Güntert (79), Monika Böhmer (80), Franziska Hartl (89) und Pia Kainzmaier (95).

Die Aschheimerinnen machten die Meisterschaft somit bereits vor dem letzten Spieltag am 31. Juli in Chieming perfekt, sie liegen mit ihren 18 Mannschaftspunkten uneinholbar an der Spitze. Grottendieck und Co. halten, wie der GC Höslwang, bei 13 Teampunkten, dahinter folgen Isarwinkel (9) und Riedhof (6).

Dass nicht jeder Golf-Tag gleich ist, das zeigte sich bei den Chieminger Herren beim GC Schoss Elkofen. Die fünf Teams lagen zwar eng beisammen, für Chieming war der letzte Platz aber das absolute Negativergebnis der Saison. Der Tagessieg ging an den GC Schloss Egmating mit einem Bruttoergebnis von 47 über Par, vor Aschheim (56), Elkofen (57), Mangfallthal (65) und Chieming (66). In der Tabelle bedeutet das vor dem letzten Spieltag beim GC Mangfallthal Platz eins für Egmating mit 16 Mannschaftspunkten vor Mangfallthal (13), Aschheim (12), Chieming (11) und Elkofen (8).

Bei Chieming überzeugten Florian Achenbach und Marius Obermaier, die jeweils eine 77er-Runde spielten. Dahinter folgten Maximilian Huber (80), Jonas Weiß, Manfred Heimhilger (beide 81), Seppi Eder (82), Linus Dittmann und Sebastian Wagnerberger (beide 85). kk

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