PTSV-Läufer in der bayerischen Halbmarathon-Elite

von Redaktion

Rosenheimer holen sich in Oberfranken insgesamt sieben Medaillen – Gold für Amelie Hofbauer und das Frauen-Team

Ebermannstadt – Mit zwei Gold-, drei Silber- und zwei Bronzemedaillen haben die regionalen Leichtathleten bei den bayerischen Halbmarathon-Meisterschaften im oberfränkischen Ebermannstadt überrascht.

Im Rahmen des 21. Fränkischen Schweiz-Marathons wurden diesmal die bayerischen Titelkämpfe auf der 21,1 Kilometer langen Halbmarathon-Distanz ausgetragen – und der PTSV Rosenheim präsentierte sich auch auf dieser Distanz von seiner besten Seite. Die 29-jährige Amelie Hofbauer arbeitete sich bereits nach wenigen Kilometern vorzeitig in die Spitzengruppe der Konkurrenz in der Hauptklasse der Frauen. Nachdem sie bis zur 15-Kilometer-Marke in der Lauerposition war, übernahm sie später die Initiative und ging nach einem kurzen Zwischenspurt in Führung. Mit 1.25:20 Stunden wurde Hofbauer bayerische Meisterin bei den Frauen und steigerte ihren persönlichen Rekord um über zwei Minuten sogar deutlich.

Für eine weitere Überraschung sorgte in der Frauen-Konkurrenz Lena Barth: Die 25-jährige PTSV-Läuferin lieferte mit 1.28:12 Stunden ebenfalls eine starke Leistung ab. „Für mich war dies die eigentliche Überraschung bei diesen Titelkämpfen“, betonte Chef-Trainer Toni Gröschl. Den perfekten Auftritt der PTSV-Frauen machte Irmi Hobmaier perfekt: Die 33-Jährige glänzte mit dem fünften Platz nach 1.33:35 Stunden. Auch in der Frauen-Mannschaftswertung sahen damit die Aussichten sehr „goldig“ aus: Mit 4.27:07 Stunden wurden Amelie Hofbauer, Lena Barth und Irmi Hobmaier bayerische Meisterinnen. Damit verteidigte das Team seinen Titel erfolgreich. Mit ihrer Mannschaftszeit klettern die PTSV-Damen nun auch auf den dritten Platz in der aktuellen deutschen Jahresbestenliste hinter dem Lauftreff Schweich mit 4.18:51 Stunden und dem TSVE 1890 Bielefeld mit 4.23:04 Stunden. Die 48-jährige Eva Baumann spurtete nach guten 1.39:40 Stunden ins Ziel. Als Vizemeisterin bei den Frauen W45 musste sie nur Manuela Glöckner vom SC Kemmern mit 1.37:45 Stunden den Vortritt lassen.

Bestens unterwegs waren in Ebermannstadt auch die Männer vom PTSV Rosenheim. Florian Spötzl, Luca Glatthaar und Benedikt Mirwald sicherten sich den zweiten Rang in der Mannschaftswertung: Mit 3.57:54 Stunden unterlagen sie der LG Erlangen mit 3.56:01 Stunden knapp. In der Einzelwertung überzeugte Florian Spötzl mit dem sechsten Gesamtplatz bei den Männern. Mit 1.14:32 Stunden stand er später auch auf dem Podest in der Wertung der Altersgruppe M35: Mit der Bronzemedaille lag er diesmal hinter Dominic Arnold vom TV Coburg mit 1.12:44 Stunden sowie Johannes Strobel vom TSV 1860 Ansbach mit 1.13:08 Stunden. Mit dem siebten Gesamtplatz in der Männer-Wertung bewährte sich Luca Glatthaar nach 1.14:59 Stunden. Benedikt Mirwald komplettierte den PTSV-Team-Erfolg mit 1.28:23 Stunden (37.). Im offenen Zehn-Kilometer-Rennen außerhalb der Meisterschaftswertung feierte Simone Kapella einen unerwarteten Triumph: Mit beachtlichen 41:52 Minuten holte sie den Gesamtsieg im Feld der 95 gestarteten Frauen.

Einen Erfolg landete auch das Lauffeuer Chiemgau aus Rosenheim: In der Wertung der Senioren M65 wurde Manfred Harsch Vizemeister mit 1.45:05 Stunden.stl

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