„Abhaken und daraus lernen“

von Redaktion

SBC Traunstein verliert trotz Aufholjagd in Karlsfeld mit 3:4

Karlsfeld – Der SB Chiemgau Traunstein hat in der Fußball-Landesliga Südost einen Rückschlag hinnehmen müssen: Beim TSV Eintracht Karlsfeld kassierten die Traunsteiner eine 3:4 (1:4)-Niederlage. Und die war unnötig: „Wir haben bei den Gegentoren geschlafen und unseren Auftrag nicht erfüllt. Wir waren zum Teil nicht nah genug am Mann, und das hat uns letztlich mit den vier Gegentoren in der ersten Halbzeit das Genick gebrochen“, klagte Co-Trainer Michael Huber. Mit der Aufholjagd, der von ihm und Tobias Rohleder betreuten Gäste – Spielertrainer Danijel Majdancevic ist im Urlaub – in der zweiten Hälfte habe das Team „Moral bewiesen, aber es hat leider nicht mehr gereicht“.

Dabei hatte die Partie für die Traunsteiner optimal begonnen: Schon in der neunten Minute hatte Julian Höllen die erste Möglichkeit des SB Chiemgau zum Führungstreffer genutzt. Doch die schwach in die Saison gestarteten Karlsfelder übernahmen die Initiative: Dominik Schäffer gelang der 1:1-Ausgleich (18.). Kurz darauf erhielten die Gastgeber einen Strafstoß zugesprochen, doch SBC-Schlussmann Thomas Unterhuber hielt den Ball von Ivan Ivanovic (21.). Die Hausherren blieben dran, und nach einer Ecke köpfte Ivan Ivanovic unbedrängt zum 2:1 (25.) ein – das ging viel zu leicht.

Kurz darauf hätten die Traunsteiner fast den Ausgleich machen müssen: Zu dritt liefen sie auf TSV-Torwart Fabian Müske zu, doch letztlich versäumten sie es, den Schlussmann auszuspielen – Höllens Abschluss wurde letztlich zur leichten Beute für Müske (28.). Auf der Gegenseite zog Abdul Bangura kräftig ab – 3:1 (34.), Unterhuber war machtlos. Das galt auch für den zweiten Foulelfmeter der Gastgeber: Kubilay Celik verwandelte sicher zum 4:1-Halbzeitstand (38.).

Der SBC kam mit Schwung aus der Kabine: Das 4:2 durch Maximilian Hosp (47.) machte den Kreisstädtern Hoffnung. Sie setzten nach, und als Kenan Smajlovic mit dem 4:3 (73.) ihre Bemühungen belohnte, war das Spiel offen. „Die Chancen auf den Ausgleich waren da, leider hat es nicht funktioniert“, hadert Huber.

SB Chiemgau Traunstein: Unterhuber, Hosp, Höllen (ab 85. Kremer), Vokrri, Kraus, Steinherr (ab 57. Warweg), Daniel, Brinkmann (ab 35. Hrvoic), Sherifi (ab 78. Discetti), Smajlovic, Salihu (ab 67. Dreßl).

Schiedsrichter: Braunsperger (ASCK Simbach/Inn).

Zuschauer: 150.

Tore: 0:1 Höllen (9.), 1:1 Schäffer (18.), 2:1 Ivanovic (25.), 3:1 Bangura (34.), 4:1 Celik (38, Foulelfmeter), 4:2 Hosp (48.), 4:3 Smajlovic (73.).

Besonderheiten: Traunstein Torwart Unterhuber hält Foulelfmeter von Ivanovic (21.); Gelb-Rot Karte für Traunsteins Smajlovic (90. + 5). who

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