Inzell – In Inzell hat die „Eiszeit“ begonnen: Die 400-Meter-Eisschnelllaufbahn und das Eishockeyfeld in der Max-Aicher-Arena sind wieder betriebsbereit. Die 400-Meter-Bahn steht dabei bis voraussichtlich 26. Februar auch für den Publikumslauf zur Verfügung, das Eishockeyfeld bis einschließlich 5. März.
„Das ist für uns extrem wichtig – allerdings auch für die anderen Abteilungen des Vereins“, freut sich Heike Kogler, die Eisschnelllauf-Abteilungsleiterin des DEC Inzell. Schließlich ist die Bahn ja ein Bundesleistungszentrum, und „da geht es ja gerade für die älteren Aktiven um die unmittelbare Saisonvorbereitung. Die Sportler brauchen ihren Rhythmus und genügend Zeiten auf dem Eis, sie testen dabei auch immer wieder ihr Material“, erklärt Kogler.
Neben den Profis und den Nachwuchssportlern des DEC ist die Bahn auch für den Schulsport eminent wichtig. Zu den Eistrainings und Eistagen verschiedener Schulen kommen Schul-Wettkämpfe wie das Bezirksfinale (Dezember) und das Landesfinale der bayerischen Schulen (Februar). Hinzu kommen weitere hochwertige Wettkämpfe – und die beginnen bereits am Wochenende mit einem internationalen Rennen. „Der Andrang ist groß, bislang sind gut 150 Teilnehmer aus 16 Nationen gemeldet“, freut sich Kogler. Der internationale Andrang wird eine Woche später bei der „internationalen Saisoneröffnung“ noch größer, denn diese ist für Weltcup-Teilnehmer, Nationalteams und Profiteams vorgesehen. „Im ganzen Oktober sind zudem zahlreiche Nationalmannschaften zum Training da“, weiß die Abteilungsleiterin.
Für die deutschen Athleten steht am Wochenende vom 28. bis 30. Oktober in der Max-Aicher-Arena ein wichtiger Wettkampf an. Der Deutschland-Cup ist nämlich die nationale Qualifikation für die Weltcup-Plätze. „Es geht Schlag auf Schlag bis kurz vor Weihnachten“, weiß Kogler. Nach den Weihnachtsferien geht es abermals mit zahlreichen Renn-Wochenenden zur Sache, ehe zwei große Höhepunkt anstehen: Am Wochenende 4./5. Februar wird das Weltcup-Finale der Junioren ausgetragen. Die besten Junioren weltweit werden dann zum Großteil wohl gleich in Inzell bleiben, denn vom 10. bis 12. Februar folgen die Junioren-Weltmeisterschaften in Inzell.
Dem letzten internationalen Eisschnelllauf-Rennen (24. bis 26. Februar) soll dann möglichst eine weitere Großveranstaltung folgen. Vom 17. bis 19. März ist ein Eisspeedway-Grand-Prix in der Arena geplant, einschließlich des Abschiedsrennens für Günther Bauer. Zunächst aber steht der Eisschnelllauf im Mittelpunkt. who