Traunstein – Die ersten beiden Kämpfe in der Gruppenoberliga Ost haben die Ringer des TV Traunstein souverän für sich entschieden und auch die Derbys gegen die Reserve aus Berchtesgaden und das Team vom AC Bad Reichenhall gingen an den TVT. Jetzt steht am Samstag der nächste Kampf gegen den direkten Verfolger an: Die Traunsteiner müssen als Tabellenführer zum Zweiten St. Wolfgang, der seinen ersten Kampf überraschend deutlich gegen Mietrachings Reserve für sich entscheiden konnte, am vergangenen Samstag aber kampffrei war.
„Für uns ist der Kampf im Vorfeld wieder ganz schwer einzuschätzen, da wir gegen St. Wolfgang nie als Mannschaft gerungen haben“, betont Cheftrainer Petar Stefanov. Gleichzeitig ist er überzeugt, dass „die Mischung“ in seinem Team stimmt: Junge eigene talentierte und motivierte Aktive, die das Ringen unter seiner Führung seit mehreren Jahren erlernt haben und einige „Seiteneinsteiger“, die in den beiden bisherigen Kämpfen zu gefallen wussten. Der TSV St. Wolfgang hat den TVT ohnehin bereits als Ligafavoriten tituliert, von dem man bei den Traunsteinern aber nichts wissen will. „Wir fahren motiviert nach St. Wolfgang und rechnen uns da gute Chancen aus“, freut sich Stefanov auf die Mattenduelle. Der Kampf in St. Wolfgang findet am Samstag um 19.30 Uhr in der Goldachhalle statt.
Im Neuaufbau der Nachwuchsringer musste TVT-Chefcoach Stefanov schon nach dem zweiten Ligakampf in der Grenzlandliga feststellen, dass die Trauben für seine jungen Ringer da sehr hoch hängen. „Unsere Schülerringer sind einfach noch nicht so weit. Da macht es keinen Sinn, ihnen mit einer zu erwartenden Niederlagenserie die Freude am Ringsport zu nehmen. Wir wollen sie auf die Turniere des kommenden Jahres vorbereiten. Daneben werden sie untereinander Vorkämpfe vor den Heimkämpfen der Erwachsenen bestreiten“, geht Stefanov in Abstimmung mit Abteilungsleiter Hartmut Hille hier einen anderen Weg als bisher und hat die Nachwuchsmannschaft aus dem Ligabetrieb der Grenzlandliga zurückgezogen.wz