Prien/Waldkraiburg – Über dem zwölften Spieltag der Fußball-Kreisliga 2 schwebt eine Partie: Der nächste Krisengipfel für den SV Kay zu Hause gegen den FC Grünthal. Im Meisterrennen kann der Spitzenreiter VfL Waldkraiburg gegen die SG Tüßling/Teising vorlegen, ehe der Verfolger SG Reichertsheim-Ramsau/Gars das Kreisliga-Wochenende gegen unangenehme Reischacher beschließt.
Im Spiel zwischen dem TuS Prien und dem DJK-SV Edling am Freitag trifft zwar ein Aufstiegsaspirant auf einen abstiegsbedrohten Liganeuling. Beiden Mannschaften fehlen in den letzten Wochen aber die Ergebnisse: Der TuS blieb in den letzten drei Partien ohne Erfolg, für die Edlinger hagelte es zuletzt fünf Niederlagen am Stück. Das hatte dann auch den Trainerwechsel zufolge, aktuell übernimmt Co-Trainer Dzenel Hodzic für Michael Maier. Anpfiff am Chiemsee ist um 19.30 Uhr.
Aufstrebende Endorfer wollen zeitgleich im Heimspiel gegen den TuS Engelsberg den positiven Trend fortsetzen, zog doch die Stefan-Ganserer-Elf die letzten beiden Begegnungen jeweils auf ihre Seite.
Wer soll den Ligaprimus VfL Waldkraiburg aufhalten? Mit dem 5:1-Kantersieg über den Tabellendritten aus Engelsberg demonstrierten Codrin Peii und Co. ein weiteres Mal ihre Stärke. Im Waldkraiburger Jahnstadion will die SG Tüßling/Teising am Samstag ab 14 Uhr nicht unter die Räder kommen.
Zwei Stunden später steigt das nächste brisante Existenzduell, wenn der Tabellenzwölfte FC Grünthal beim Tabellenvorletzten des SV Kay ranmuss. Sieben Spiele warten die Grünthaler schon auf einen Sieg. „Unsere spielerisch ordentlichen Leistungen schlagen sich aktuell nicht in positive Resultate nieder“, zeigt sich FC-Trainer Markus Gibis als Zweckoptimist. In der sportlich prekären Lage gäbe es mit Anton Manhart oder Lukas Gaier zwar Typen, die vorangehen. Gibis gibt zu: „Die individuelle Klasse eines Christoph Scheitzeneder konnten wir bisher so nicht eins zu eins ersetzen.“ Da kommt das Kayer Formhoch zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Sieben Punkte aus drei Spielen inklusive einer 5:2-Gala gegen Schlusslicht Amerang lautet die Bilanz unter dem neuen Trainergespann Kevin Hanak und Florian Schörgnhofer.
Den zwölften Spieltag komplettiert das Sonntagstriplett ab 14 Uhr. Zunächst will sich der TSV Emmering vor heimischer Kulisse gegen den SV Aschau/Inn gegen den drohenden Abstiegskampf wehren. Der SV Mehring steht im Heimspiel gegen den Tabellenletzten SV Amerang vor einer scheinbar machbaren Aufgabe, findet sich in der Heimtabelle aber auf dem vorletzten Platz wieder. Die SG Reichertsheim-Ramsau/Gars steht zu Hause gegen den TSV Reischach auf dem Prüfstand. Die beste Offensive ligaweit misst sich mit einem Abstiegskandidaten aus der letzten Spielzeit, der derzeit auf einer Erfolgswelle mit vier Spielen ohne Niederlage reitet.dav