Wasserburg – Nach dem Sieg der Wasserburger Basketball-Damen am vergangenen Wochenende gab es am Samstag im Heimspiel eine Niederlage. Am Ende unterlagen sie den Rhein-Main Baskets knapp mit 58:63 und stehen damit weiter auf dem 10. Tabellenplatz vor Stuttgart und Schwabach.
Das erste Viertel gehörte eher den Gästen. Diese waren den Innstädterinnen immer wieder einen Schritt voraus– egal ob in der Offense oder in der Defense. Bis zur sechsten Minute konnten die Wasserburgerinnen noch mithalten, danach übernahm Rhein-Main das Viertel. Bis auf 20:11 konnten sie zum Ende des ersten Viertels davonziehen.
Im zweiten Viertel wendete sich das Blatt. Nun waren es die Innstädterinnen, die mehr Druck machten, immer wieder den Ball „klauten“ und im Korb versenkten. Drei Minuten vor Schluss des zweiten Viertels konnte Wasserburg auch in Führung gehen, diese allerdings nicht bis zum Ende des Viertels halten. Somit ging es mit einer knappen 37:35-Führung für Rhein-Main in die Halbzeit.
Aus dieser kamen Gäste deutlich besser heraus. Die Innstädterinnen benötigten vier Minuten, bis sie einen Korb erzielen konnten, zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste bereits zwölf Punkte gemacht. Doch in den folgenden vier Minuten kämpften sich die Wasserburgerinnen wieder zurück, erlaubten den Hessinnen nur zwei weiter Punkte, wodurch Wasserburg auf 46:49 herankam. Zum Viertelende stand es 52:54 und es war alles offen.
Im vierten Viertel war es dann ein Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Teams und insgesamt wurden nur 15 Punkte erzielt. In der siebten Minute konnte das Team von Trainerin Rebecca Thoresen mit 58:56 in Führung gehen. Doch das waren auch die letzten Punkte, die Wasserburgs Damen gelangen. Von nun an trafen nur noch die Gäste zum 58:63-Endstand, was eine erneut knappe Niederlage besiegelte.
Nun haben die Wasserburgerinnen erst einmal ein Wochenende Pause, ehe es am 3. Dezember nach Heidelberg geht zum derzeit Tabellenzweiten. Wenn die Wasserburger Basketball Damen hier eine Chance haben wollen, müssen sie in den zwei Wochen an der ein oder anderen Stellschraube drehen, um Heidelberg ein bisschen ärgern zu können.
Für Wasserburg spielten: Levke Brodersen (11 Punkte, 5 Assists), Lena Herold, Maria Perner (14 Punkte), Sophie Perner (15 Punkte, 7 Rebounds, 4 Assists), Lea Schack, Christina Schnorr (12 Punkte, 12 Rebounds), Manuela Scholzgart (6 Punkte, 3 Assists) und Kiara Szenes. ms