Jetzt kommt die Hammergruppe

von Redaktion

Zweiter Vorrundenspieltag im Hallenfußball-Sparkassenpokal: Titelverteidiger greift ein

Rosenheim – Hallenspektakel, der zweite Teil! In der Rosenheimer Gabor-Halle wird am Samstag ab 9 Uhr der zweite Vorrundenspieltag im Hallenfußball-Sparkassenpokal ausgetragen. Mit 121 Toren hat der erste Spieltag ja bereits für Aufsehen gesorgt – und jetzt ist erst einmal die Hammergruppe dran!

Der erste prominente Name ist am Vormittag ab 9 Uhr auf dem Hallenboden zu sehen. Bezirksligist SV Ostermünchen geht als Favorit in die Vorrundengruppe, aus der sich letztlich drei Mannschaften für die Zwischenrunde qualifizieren. Der SVO ist auch schon in der Siegerliste des traditionsreichen Turniers vertreten und ist in dieser Vorrunde die klassenhöchste Mannschaft. Dahinter folgt Kreisklassist TSV Brannenburg, der als Spitzenreiter sicherlich auch hoch einzuschätzen ist. Man darf auch gespannt sein, ob die Inntaler ihre beiden früheren Nationalspieler – die Brüder Lars und Sven Bender – unter dem Hallendach aufbieten. Ebenfalls in der Kreisklasse spielt der FC Bosna i Hercegovina Rosenheim – allerdings ist man punktlos am Tabellenende, nachdem es im Sommer einen großen Aderlass gegeben hatte. Vor der Corona-Pause war man noch im Endturnier des Sparkassenpokals vertreten. Durchaus Chancen aufs Weiterkommen hat der A-Klassen-Zweite TSV Hohenthann, ebenfalls in der A-Klasse sind der ASV Happing und der TSV Rohrdorf-Thansau – auch ein ehemaliger Sparkassenpokal-Gewinner – vertreten und wollen für Überraschungen sorgen.

Ab 13.30 Uhr muss dann mindestens ein Kreisligist bereits die Segel streichen. Mit der SG Söllhuben/Frasdorf, dem TuS Bad Aibling, dem SV Westerndorf – zugleich Ausrichter des zweiten Vorrundenspieltags – und dem Titelverteidiger TuS Prien stecken gleich vier Kreisliga-Vertreter in dieser Gruppe. Damit aber noch nicht genug, denn im Sechser-Feld tummelt sich mit dem TuS Raubling auch ein Verein aus der Bezirksliga. Da gehört B-Klassist TSV Breitbrunn-Gstadt schon zu den absoluten Außenseitern. Die Chiemsee-Kollegen aus Prien nutzten bei der letzten Auflage im Januar 2020 die Gunst der Stunde und krönten sich erstmals in der Turnierhistorie zum Sieger. Man darf gespannt sein, ob die Mannen um Ex-Profi Maximilian Nicu an diesen Erfolg anknüpfen können – einige Akteure von damals dürften wohl nicht mehr mit dabei sein. Raubling geht als klassenhöchstes Team dieser Gruppe ins Rennen und hat mit seiner jungen Truppe durchaus Qualitäten, die die Inntaler weit bringen können. Auf die drei weiteren Kreisligisten muss man ebenfalls achten: Das Zeug, um das Zwischenrunden-Ticket zu lösen, haben Westerndorf, Bad Aibling und die neuformierte SG aus Söllhuben und Frasdorf allemal.

Sechs Mannschaften sind schon für die Zwischenrunde qualifiziert: SB Chiemgau Traunstein, SB Rosenheim, FT Rosenheim, TSV 1860 Rosenheim, SV Anzing und ASV Kiefersfelden. Sechs weitere Teams kommen an diesem Samstag hinzu, die letzten sechs Tickets werden am zweiten Weihnachtsfeiertag vergeben.

Artikel 11 von 11