Starbulls erzielen wieder nur ein Tor

von Redaktion

Rosenheim verliert gegen Weiden mit 1:2

Rosenheim – Aktion „5000+“ mit Teddy Bear Toss im Rosenheimer Rofa-Stadion – zum ersten Mal seit einigen Jahren haben die Starbulls wieder eine „5“ ganz vorne bei der Zuschauerzahl erreichen wollen. Ganz geklappt hat das zwar nicht, die 4033 Zuschauer haben beim Spitzenspiel der Eishockey-Oberliga Süd gegen die Blue Devils Weiden aber dennoch mächtig Lärm gemacht. Genutzt hat es den Gastgebern aber nicht, letztendlich mussten sich die Starbulls in einem engen Match mit 1:2 gegen den Tabellenführer geschlagen geben.

25 Spielminuten hat es dabei gedauert, bis die Kuscheltiere fliegen lernten. Nach dem 1:0-Führungstreffer durch Maximilian Vollmayer sind beim beliebten Teddy Bear Toss wieder mehrere hundert Stofftiere auf das Eis geworfen worden. Nach kurzer Aufräumpause ging das Spiel wieder weiter. Die Rosenheimer profitierten beim ersten Tor des Abends von einem Scheibengewinn im Mitteldrittel. Lukas Laub legte dann auf den Torschützen ab, der den Puck per Onetimer ins Tor setzte.

Sonst war das Spiel 60 Minuten lang von starken Defensivleistungen geprägt. Schon im ersten Drittel war abzusehen, dass nicht viele Tore fallen würden. Beide Teams neutralisierten sich fast komplett, gute Torchancen waren Mangelware.

Auch das zweite Drittel verlief ausgeglichen, mit einem leichten Übergewicht für die Rosenheimer. Laub hatte die Riesenchance auf 2:0 zu erhöhen, doch auch er zog im Eins-gegen-Eins gegen Wölfl den Kürzeren. „Ich hätte gerne das 2:0 gesehen. Da hätten wir glaube ich den Sack zumachen können“, kritisierte Starbulls-Trainer Jari Pasanen die Chancenverwertung seines Teams. „Wir hatten unsere Chancen, aber das Toreschießen ist ein bisschen schwierig für uns.“

Viele Geschenke wurden nicht verteilt. Doch wenn eines der Teams einen Fehler machte, war der Gegner sofort zur Stelle. Das war auch zu Beginn des letzten Abschnitts der Fall: Dominik Kolb musste wegen Beinstellens auf der Strafbank Platz nehmen – und Weiden ließ sich nicht zweimal bitten. Nur 35 Sekunden waren gespielt, ehe Luca Gläser im Powerplay alles wieder auf Null stellte. Die Gäste bekamen Oberwasser und nutzten dann auch eine der wenigen Chancen: Martin Heinisch stand nach 43 Minuten goldrichtig und setzte einen abgeblockten Schuss im Nachsetzen ins Kreuzeck. Dann startete die Schlussoffensive der Rosenheimer, doch Vollmayer und Norman Hauner brachten die Scheibe nicht im Tor unter und auch Dominik Daxlberger schob den Puck am Gehäuse vorbei.obe

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