Kink legt nach

von Redaktion

Biathlon-Nachwuchs bei der WM weiter auf Erfolgskurs

Schtschutschinsk – Der deutsche Nachwuchs ist bei der Junioren-WM im Biathlon in Schtschutschinsk (Kasachstan) weiter auf Erfolgskurs. Und dazu tragen auch weiter die Aktiven aus dem Stützpunkt Ruhpolding bei. Bei der männlichen Jugend holte Elias Seidl mit der Staffel Silber, Julia Kink (WSV Aschau) mit der weiblichen Jugend sogar Gold – es war ihr zweiter Titelgewinn nach ihrem Triumph im Einzellauf.

In dieser Disziplin gab’s nun auch bei den Junioren eine Goldmedaille für Deutschland. Benjamin Menz (SVM Tambach-Dietharz) setzte sich auf der Kilometer-Distanz in 43:12,3 Minuten (3 Schießfehler) vor dem Norweger Einar Hedegart (+ 7,0/2) sowie Isak Frey (+ 26,0/3) an die Spitze. Unter 91 Teilnehmern gab es folgende weitere Ergebnisse: 13. Hans Köllner, WSV Clausthal-Zellerfeld + 2:41,7/5; 18. Franz Schaser, SV Hermsdorf +3:34,1/4, 23. Fabian Kaskel, SC Todtnau + 5:26,5/7.

Beste deutsche Juniorin im Einzel über 12,5 Kilometer war beim Sieg der Slowenin Kaja Zorc (42:37,3/3) Selina Grotian vom SC Mittenwald (+ 52,3/5) als Fünfte. Die weiteren Ergebnisse: 7. Selina Kastl, SC Neubau +1:06,0/2; 23. Marlene Fichtner, SC Traunstein +3:45,4/4; 30. Johanna Puff, SC Bayrischzell/Stützpunkt Ruhpolding + 5:05,0/8.

Über 3×6 Kilometer ging es in der Staffel der weiblichen Jugend zur Sache. Hier übergab Lea Zimmermann (SC Partenkirchen) als Zweite bereits aussichtsreich auf Julia Tannheimer (DAV Ulm), die das deutsche Trio trotz einer Strafrunde bereits in Führung brachte. Diesen Vorsprung baute Einzellauf-Siegerin Julia Kink vom WSV Aschau noch aus. Silber ging an Italien, Bronze an Norwegen.

Bei der männlichen Jugend fungierte Elias Seidl vom SC Ruhpolding als Startläufer über 3×7,5 Kilometer. Und der 18-Jährige machte seine Sache hervorragend. Er übergab als Führender vor Estland (+ 0,3), Tschechien (+ 7,1), Polen (+ 27,1), Norwegen (+ 30,9), der Schweiz (+ 32,5) und Belgien (+ 33,0) an Erik Hafenmair. Der Sportler des SK Nesselwang übergab mit nur 1,1 Sekunden Rückstand auf Norwegen und knapp vor Tschechien an Schlussläufer Albert Engelmann (WSV Clausthal-Zellerfeld). Dieser handelte sich bei seinem zweiten Schießen gleich zwei Strafrunden ein, wurde aber dennoch Zweiter hinter Tschechien. Glück für Deutschland: Norwegens Schlussläufer Sivert Gerhardsen kassierte sogar drei Strafrunden und hatte im Ziel 1:26,0 Minuten Rückstand auf Tschechien. Vierter wurde Finnland (+2:13,0) vor Italien (+2:15,2).who

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