Die Tischtennis-Bundesliga der Damen hat am vergangenen Wochenende die Türen der Meisterschaftsrunde bis auf einen Spalt – die Begegnung zwischen dem TTC Berlin eastside und dem TSV Schwabhausen findet am Mittwoch statt – geschlossen. Ausgerechnet dieses Spiel aber entscheidet über den möglichen Play-off-Gegner der Kolbermoorer Damen.
Zunächst einmal ließ am letzten Spieltag der TTC Weinheim beim 6:2-Sieg gegen den TSV Schwabhausen nichts mehr anbrennen und schloss die Runde als Tabellenerster ab. Zu verdanken hatten die Baden-Württembergerinnen dies auf alle Fälle Bruna Takahashi. Die Brasilianerin, die den besten Bilanzwert bei 16:4 Siegen erreichte, schlug in der letzten Begegnung Sabine Winter klar mit 3:0. Hinzu kommt mit Yuan Wan eine ehemalige Kolbermoorer Spielerin, die ebenfalls ihren Teil zu diesem deutlichen Ergebnis beigetragen hat.
Apropos Schwabhausen: Die Oberbayerinnen gewannen die Auswärtsbegegnung bei der TTG Bingen/Münster-Sarmsheim knapp mit 6:4 und stehen damit derzeit auf Rang vier. Garantin für diesen Erfolg war Sabine Winter, die sowohl Elena Kuzmina wie auch Lea Rakovac jeweils in drei Sätzen schlug und zudem mit Yangzi Liu das Eingangsdoppel gewann. Sollte Schwabhausen die Begegnung gegen den TTC Berlin eastside verlieren, würden die Bundeshauptstädterinnen Rang zwei einnehmen und den SV-DJK Kolbermoor auf Rang drei verdrängen. Außerdem würde der SV Böblingen, der den Berlinerinnen am Wochenende mit 2:6 unterlag, aufgrund des möglichen besseren Spielverhältnisses sogar noch auf Rang vier vorrücken.
Der TSV Langstadt gewann seine letzte Begegnung gegen die TTG Bingen/Münster-Sarmsheim mit 6:4 und durfte sich dabei über zwei Einzelerfolge von Chantal Mantz freuen, die mit Franziska Schreiner im Doppel für den anfänglichen 1:1-Zwischenstand sorgte. Wenn Berlin das Nachholspiel am Mittwoch also gewinnt, sind die Hessinnen, die die Meisterschaftsrunde als Sechster abschlossen, Gegner für Kristin Lang & Co. im Playoff-Viertelfinale.
Für die TTG Bingen/Münster-Sarmsheim ist die Saison als Siebter vorbei. Der ESV Weil, der Kolbermoors Damen am letzten Spieltag noch einige Schwierigkeiten bereitete, muss die Liga als Tabellenletzter verlassen. eg