Konkurrenz war zu groß

von Redaktion

Pranjkovic, Tiefenbrunner und Hollo verpassen DM-Stockerl

Nürnberg – Sie hatten sich einiges erhofft, doch am Ende blieb für Naomi Pranjkovic, Laura Tiefenbrunner und Mike Hollo die Erkenntnis, dass die Konkurrenz bei den deutschen Tischtennis-Meisterschaften der Erwachsenen extrem stark war. Auch die vermeintlich leichten Gegner zeigten groß auf.

Für Naomi Pranjkovic endeten die Titelkämpfe im Einzel früh. Nachdem sie in der ersten Runde die Drittligaspielerin Stephanie Hoffmann (TTC GW Fritzdorf) noch klar mit 4:0 bezwungen hatte, stand der Kolbermoorerin im Achtelfinale einmal mehr Sophia Klee gegenüber. Wie schon in den letzten beiden Begegnungen in der Bundesliga war für Pranjkovic gegen die 19-Jährige von Tabellenführer TTC Weinheim nichts zu holen. Sie musste sich mit 0:4 geschlagen geben.

Etwas besser schien es bei Laura Tiefenbrunner zu laufen. Sie setzte sich in der ersten Runde gegen Zweitligaspielerin Leonie Hildebrandt (LTTV Leutzscher Füchse) mit 4:2 durch, musste sich dann aber im Achtelfinale Gedanken über ein mögliches Ausscheiden machen. Gegen die Nummer eins des Drittligisten TTG Süßen lag sie nach dem 11:13/8:11/9:11 scheinbar aussichtslos zurück. Mit einem Kraftakt schaffte sie den 3:3-Ausgleich und gewann den entscheidenden siebten Satz in der Verlängerung mit 13:11. Die Freude über das Weiterkommen sollte allerdings nicht allzu lange andauern, denn im Viertelfinale kreuzte sich der Weg mit ihrer ehemaligen Vereinskollegin Chantal Mantz. Gegen die Nummer zwei des Bundesligisten TSV Langstadt musste sie sich mit 4:11/9:11/8:11/9:11 geschlagen geben.

Tiefenbrunner und Pranjkovic, die in Kolbermoor in der Bundesliga zumeist ein Doppel bilden, versuchten sich ebenfalls als Duo. Der erste Teil wurde mit dem 3:0-Sieg gegen Maja Kloke/ Oleksandra Novokhatska (ASC Göttingen/Alemania Riestedt) noch erfolgreich absolviert. Dann aber traf das heimische Paar auf Julia Kaim und Alexandra Schankula (SSV Schönmünzach/ DJK SB Landshut) und verlor mit 1:3.

Naomi Pranjkovic absolvierte zudem den Mixedbewerb mit Tom Schwaiger (FC Bayern München). Bereits in der ersten Runde war für das bayerische Duo Endstation. Gegen Nadine Sillus sowie Michael Servaty (TuS Uentrop/SV Union Velbert) setzte es eine 0:3-Niederlage. Auch Laura Tiefenbrunner beteiligte sich am Mixedbewerb, gemeinsam mit dem Dortmunder Zweitligaspieler Kirill Fadeev meisterte sie die erste Hürde mit einem 3:0-Sieg gegen das Duo Schütt/Rinderer (1. FC Saarbrücken/TTC Fortuna Passau). Dann aber standen ihnen die Böblinger Erstligaspielerin Annett Kaufmann und Pekka Pelz vom TTC Bietigheim-Bissingen im Weg. Gegen die späteren Vizemeister führte man bei der 0:3-Niederlage in allen drei Sätzen, ging am Ende aber immer leer aus.

Das schwerste Los erwischte bei den Herren Mike Hollo. Der Riederinger zeigte sich gegen den Saarbrücker Nationalspieler Patrick Franziska, der am Ende Vizemeister wurde, zwar unbeeindruckt, musste sich am Ende aber mit 10:12 im ersten Satz sowie 7:11/9:11/ 4:11 bereits nach der ersten Runde verabschieden. Auch im Doppel lief es mit dem Regionalligaspieler Nicolas Flügel (TG Wallertheim) nicht nach Wunsch. Gegen Tobias Hippler/Benno Öhme (1. FC Köln/TTC OE Bad Homburg) hieß es am Ende 0:3.

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