Messen mit der Elite

von Redaktion

Grader und Hörmann starteten beim Deutschlandpokal

Dortmund – Im Eissportzentrum Westfalen in Dortmund hat der Deutschlandpokal im Eiskunstlauf, welcher neben der deutschen Nachwuchsmeisterschaft der zweitwichtigste Wettbewerb für Deutschlands Nachwuchsläuferinnen und Nachwuchsläufer ist, stattgefunden. In drei Kategorien (Einzellauf, Paarlauf und Eistanz) trafen die Besten des Landes aufeinander. Emilia Grader (SV Pang) und der Aiblinger Jonathan Hörmann mit seiner Partnerin Lea-Sophie Fromm (ERC München) erhielten für diesen Wettbewerb die begehrten Startplätze.

Emilia Grader vom SV Pang wurde vom Bayerischen Eissport Verband (BEV) eine Woche vor dem Pokal nachnominiert und startete in der Kategorie Advanced Novice Mädchen B im Einzellauf für Bayern. Am ersten Tag zeigte sie ihr schwungvolles Kurzprogramm zur Musik des Musicals „Cats“. Beim anspruchsvollen Doppel-Axel stürzte Grader zwar, den Rest des Programms konnte sie jedoch sehr gut meistern und landete auf dem 15. Platz. In der Kür am Folgetag konnte sie ihre Leistung nicht ganz so gut abrufen und landete am Ende im Gesamtergebnis auf Platz 18. Für die 14-jährige Gymnasiastin war es trotzdem ein Saison-Highlight, sich mit Deutschlands Eiskunstlauf-Elite zu messen.

Jonathan Hörmann/Lea-Sophie Fromm hatten immer noch mit Prellungen aus einem Trainingssturz und einer zusätzlichen Erkältung zu kämpfen. Daraus resultierend konnten sie in den Pflichttänzen Willow Waltz und Tango nicht wie gewünscht die hohe Punktzahl aus dem letzten Wettbewerb wiederholen. Ihre Kür auf „Alice im Wunderland“ liefen sie mit überwiegenden Plusbewertungen, konnten die Patzerserie aus den Pflichttänzen aber nicht mehr wettmachen, sodass das Paar aus den Medaillenrängen verdrängt wurde und mit 90,37 Punkten auf dem vierten Platz landete.re

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