SBC will vorne dranbleiben

von Redaktion

Landesliga Traunstein auswärts – Wasserburg in der Pflicht

Traunstein/Wasserburg – Neun Spieltage stehen in dieser Saison in der Fußball-Landesliga Südost noch an – und noch ist es oben wie unten äußerst spannend. Das wird sich demnächst aber ändern, ist sich Danijel Majdancevic sicher. „In den nächsten Wochen wird sich die Spreu vom Weizen trennen, denn es kommt jetzt auch noch zu den direkten Duellen“, sagt der Spielertrainer des SB Chiemgau Traunstein. Er hofft dabei freilich darauf, dass seine Mannschaft bis ganz zum Schluss im Aufstiegskampf zur Bayernliga dabei sein wird.

Der SB Chiemgau Traunstein liegt jedenfalls weiterhin hervorragend im Rennen – allerdings müssen in den nächsten Wochen weiterhin die Hausaufgaben erledigt werden. Seit vier Spielen ist das Team aus der Großen Kreisstadt jetzt jedenfalls schon ungeschlagen und „diese Serie wollen wir unbedingt ausbauen“, sagt Majdancevic. Wohlwissend, dass am Karsamstag um 15 Uhr eine hohe Auswärtshürde auf seine Elf wartet. Der Tabellensiebte VfB Forstinning (25/38) ist nämlich ebenfalls noch in Schlagdistanz zur Spitzengruppe. „Das wird keine leichte Aufgabe für uns werden“, betont der Übungsleiter. „Sie haben einen ähnlichen Spielstil wie wir, aber das spielt uns auch in die Karten“, ergänzt er. Was er damit meint: In der Vergangenheit tat sich der SBC in der Tat mit spielstarken Mannschaften leichter und ging dabei meist als Sieger vom Platz. Was am Ende übrigens durchaus auch goldwert sein könnte, wenn nämlich der direkte Vergleich bei Punktgleichheit den Ausschlag gibt. Das Hinspiel gegen Forstinning jedenfalls haben die Traunsteiner, die ohne die erkrankten Julian Höllen und Kenan Smajlovic auskommen müssen, zudem steht hinter dem angeschlagenen Mark Kremer ein Fragzeichen, mit 2:0 gewonnen.

Wasserburg braucht
den Killerinstinkt

Am Ende dieser halben Englischen Woche – das erste Spiel gegen Unterföhring fiel aus – gastiert der TSV 1880 Wasserburg am Samstag, 15 Uhr, beim ASV Dachau. Bei einem Blick auf die Tabelle wird schnell klar, dass es sich um ein wichtiges Spiel handelt. Die Löwen und Dachau liegen mit je 30 Punkten auf Platz 15 und 16. Mit 35:36 (Dachau) und 35:37 (Wasserburg) ist sogar das Torverhältnis beinahe identisch. Es treffen also ungefähr gleich starke Teams aufeinander. Für die Mannschaft von Trainer Florian Heller wird es entsprechend Zeit, den ersten Sieg des Jahres einzufahren, denn in Dachau handelt es sich um ein klassisches Sechs-Punkte-Spiel.

Dreimal stand es nach der Winterpause am Ende 0:0. Nun müssen die Löwen anfangen, enge Begegnungen zu gewinnen. Dafür braucht es noch mehr Entschlossenheit im letzten Drittel und Spieler, die die Entscheidung unbedingt herbeiführen wollen. Killerinstinkt ist gefragt. Janik Vieregg hätte eben jenen, allerdings hat der beste Wasserburger Scorer derzeit Flaute. Nach einer Verletzung in der Vorbereitung kämpfte er um seine Form, mittlerweile sollte die Kraft aber da sein. Um aber in Abschlussposition zu kommen, braucht der Angreifer entsprechend Zuspiele. Generell müssen die Löwen mehr in die gegnerische Box, dort werden Spiele entschieden. In dieser Phase macht sich das Fehlen von Bruno Ferreira Goncalves schmerzlich bemerkbar. Wie Noah Müller verletzte sich der Flügelstürmer bei einem Hallenturnier im Dezember und fällt seither aus.

Platzt bei Ampfing der
Knoten?

Klappt es im sechsten Anlauf mit dem ersten Sieg des Jahres für den TSV Ampfing? Die Mannschaft von Michael Divis und Nono Koussou, die mit zwei Unentschieden und drei Niederlagen gestartet ist, erwartet am Samstag um 14 Uhr Schlusslicht TSV Brunnthal, das bei zwölf Punkten Rückstand zu den Relegationsplätzen kaum mehr zu retten ist.bst/jah/mb

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