Roubaix – Den Beinamen „Hölle des Nordens“ trägt der Radklassiker Paris-Roubaix nicht ohne Grund. Denn ein wesentlicher Teil des Eintagesrennens führt über Kopfsteinpflaster-Abschnitte. Dabei zählt Paris-Roubaix auch bei den Junioren der Altersklasse U19 zu den wichtigsten Radrennen des Jahres.
Das Rennen war von Beginn an sehr hektisch und von vielen Stürzen geprägt, wobei die Fahrer des Team Auto Eder stets vorne im Feld vertreten waren. Nach mehreren Attacken im Finale avancierte insbesondere Paul Fietzke zum Sieganwärter. Weniger als zwei Kilometer vor dem Ziel attackierte der junge Deutsche und ging sogar als Führender auf die Finalrunde im Velodrom von Roubaix. Rund 150 Meter vor dem Ziel wurde der 17-Jährige allerdings noch von drei Konkurrenten übersprintet und wurde am Ende Vierter. Krystof Kral rundete als Siebter das sehr gute Teamergebnis ab. „Ich wusste, dass ich gut sprinten kann. Aber ich wollte das Rennen vorher schon entscheiden. Deshalb habe ich auf den letzten Kilometern attackiert. Im Nachhinein würde ich taktisch wahrscheinlich anders fahren, aber im ersten Junioren-Jahr Vierter zu werden, ist gar nicht schlecht“, so Fietzke.re