Kader wird wieder größer

von Redaktion

TSV Buchbach am Freitag um 18 Uhr beim FC Pipinsried

Buchbach – Kann der TSV Buchbach seine Serie weiter ausbauen? Die Mannschaft von Trainer Uwe Wolf gastiert am Freitag um 18 Uhr beim FC Pipinsried, der seit der Winterpause auf den vorletzten Platz der Fußball-Regionalliga Bayern abgestürzt ist und nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt hat.

Anders die Rot-Weißen, die in den letzten sechs Spielen 14 Punkte gesammelt haben und sich so auf Rang zwölf vorgearbeitet haben. „Wir wollen den nächsten Schritt machen und werden das Spiel so angehen wie die letzten Spiele. Deswegen erwarte ich von meiner Mannschaft wieder eine Top-Einstellung“, fordert Wolf.

Mit 41 Punkten haben die Buchbacher immerhin zwei Punkte Vorsprung auf die Relegationszone, diesen Vorsprung wollen die Rot-Weißen heute in Pipinsried mit einem Dreier weiter ausbauen. „Auch wenn Pipinsried weiter hinten in der Tabelle steht, haben wir Respekt vor dem Gegner. Eine Beurteilung von Pipinsried steht mir nicht zu, wir sind auf uns fokussiert und müssen unsere Arbeit machen“, sagt der Buchbacher Coach.

Nur zwei Punkte hat der FC Pipinsried seit der Winterpause in neun Spielen aufs Konto bringen können – zu groß war der Substanzverlust schon im Herbst und dann auch im Winter. Stammspieler, die den Verein verlassen haben, konnten nicht adäquat ersetzt werden. Insgesamt ist der Verein, der zuletzt sechs derbe Niederlagen am Stück kassiert hat, in dieser Saison einfach nicht zur Ruhe gekommen. Diverse Trainerwechsel, zuletzt der überraschende Rücktritt des Sportlichen Leiters Tarik Sarisakal und nun die Ankündigung von Spielertrainer Herbert Paul, dass er nach der Saison aufhört – beim FCP jagt eine Hiobsbotschaft die nächste.

Trotzdem warnt Buchbachs Trainer Uwe Wolf sein Team davor, den taumelnden Gegner nicht zu unterschätzen: „Letzte Woche hat Rain bei den Bayern gewonnen. Das hätte auch keiner für möglich gehalten. Deswegen müssen wir uns auf uns konzentrieren und nicht auf den Gegner schauen.“

Nach dem Sieg gegen Nürnberg II ist das Selbstvertrauen der Buchbacher natürlich groß und auch der Kader bietet heute wieder etwas mehr Optionen, nachdem Aleksander Spitzer seine Gelbsperre verbüßt und Daniel Muteba die Folgen seiner Gehirnerschütterung überwunden hat. Noch nicht in den Kader zurückkehren wird Marcel Spitzer. Wolf: „Es macht keinen Sinn einen Spieler zu nominieren, der eine Woche Antibiotika nehmen musste und nur einmal trainieren konnte.“ Auch Andreas Hirtlreiter braucht nach seiner Knieverletzung wohl noch zwei Wochen, ehe er wieder ins Training einsteigen kann. Manuel Mattera ist da schon ein ganzes Stück weiter, ob er jedoch schon in Pipinsried dabei ist, ist noch nicht ganz klar.

So oder so. Die Buchbacher könnten sich mit einem weiteren Dreier ein gutes Stück von der Relegationszone absetzen: Mit 44 Punkten ist zwar der Klassenerhalt noch längst nicht in der Tasche aber aus den dann noch verbleibenden fünf Spielen durchaus realistisch.mb

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